BUND Ortsgruppe Friesenheim

Umwelttipps und Informationen

Corona und kein Ende

Frühling und kein Ende der Pandemie

 

Auch heuer sind wir bis auf Weiteres nur eingeschränkt Mobil. Viele Corona-Verordnungen und Bestimmungen machen uns das Leben zum Teil sehr schwer. Sich fahrlässig zu verhalten, zu glauben man sei selbst immun oder es werde einen selbst nicht treffen, ist naiv und gefährlich für sich selbst und für Andere. Übertriebene Vorsicht kann man aber vermeiden.

Geht hinaus in die Natur, wenn immer es möglich ist. Besinnt Euch auf die Schönheiten direkt vor Euer Haustüre. Wer einen eigenen Garten hat, kann hier nach der Schneeschmelze schon wieder aktiv werden. Kinder und Jugendliche können sich draußen tagsüber sicher bewegen und mit Abstand und Vorsicht auch im kleinen Kreis Erkundungen unternehmen. Isolation ist Gift, übertriebener Freiheitsdrang in großen Gruppen oder in engen Räumlichkeiten aber auch. In Bewegung besteht im Freien so gut wie keine Infektionsgefahr. Bedenklich sind die privaten Besuche in geschlossenen Räumen. Die rückläufige Inzidenzzahl belgt, wir haben gelernt und unsere Vorsicht hat Auswirkung auf die Ausbreitung von Corona, sie wurde verringert.

Wie bei allen anderen Grippe Varianten gilt, sie kommen jedes Jahr und ihre Varianten machen es erforderlich immer wieder angepasste Impfstoffe neu zu entwickeln. Corona wird aufgrund der extremen Auswirkungen auf den Körper eine fortwährende Gefahr bleiben. Verhaltensänderungen sind erforderlich und Massenveranstaltungen wie bisher werden vorerst wohl nicht mehr möglich sein. Neue Konzepte können Lösungen aus der Misere sein Es braucht nun kluge Köpfe und geschickte Pläne (auch hier in unserer Gemeinde) einerseits wieder mehr gemeinsame Aktionen zu erleben, andererseits Infektionsgefahren zu minimieren.

Helfen wo Hilfe nötig ist, auch das ist vielleicht neu einzuüben, aber auch um Hilfe bitten und sich nicht zurück zu ziehen stärkt unser Selbstvertrauen und fördert die Gemeinschaft.

Die Natur ist unser Vorbild, alle Exzesse sind schädlich für jegliche Population, Tiere Pflanzen, Pilze, Wasserbewohner, Menschen unterliegen den Gesetzen der Natur. Da, wo die Regeln gebrochen werden, entstehen Gefahren. Überpopulationen sind anfällig für die Ausbreitung von Krankheiten. Der Verlust der Nähe zur Natur kann uns unfähig machen eigene Gefahren die auf uns zukommen, richtig zu erkennen und zu minimieren. Gehen Sie hinaus, Vieles ist zu entdecken und zu hinterfragen, Bescheidenheit und Respekt vor der Natur, Kenntnisse und Schutz der Natur sind aus der Sicht des Naturschutzes und für uns selbst einer der Schlüssel zur Bewältigung der Pandemie.

Stadtbäume brauchen Wasser

Stadtbäume brauchen Wasser, nichts ist naheliegender als Anwohner/innen  die Bäume in ihrer Straße ein mal am Tag mit einem Eimer Wasser versorgen.

Machen Sie mit und unterstützen Sie die Gemeinde.

Bäume dämpfen den Lärm, sie schaffen Sauerstoff, sie binden Stäube und sie verringern die Tages- un Nachttemperaturen im Sommer wenn es besonders heiß ist.

Sie erhöhen die Luftfeuchte und sind für unsere Athmung wichtig. Ohne Bäume mehr Staub, weniger Sauerstoff, mehr Lärm.

Demo in München gegen den Klimakollaps:

youtu.be/zz35G7iM9ak

Wärme, die den "Bach hinunter geht"

Wärme erzeugen wir mit den verschiedensten Brennstoffen oder Energieformen. Warmwasserbereitung im Haus ist modernster Standart. Die Nutzung dieser Energie kann aber sorgsamer erfolgen.

Wußten Sie dass das Wasser pro Liter unter einem Cent kostet?

Wußten Sie dass heißes Wasser teuer ist?

Warmwasser nicht zu verschwenden hilft den Nutzern, sie sparen viel Geld im Jahr und es hilft der Umwelt, weniger Wärme erzeugt heißt weniger Umweltverschmutzung. Wärme aus Strom zu erzeugen ist nicht zielführend, weil auch dies nicht ohne Emissionen möglich ist.

Beispiel: Sie können zum Duschen 30 Liter heißes Wasser nutzen, es geht aber auch mit 3 Litern. Nass machen, Wasser stoppen, einseifen, Wasser starten, abspühlen und gleich wieder Wasser abstellen. Schnell sein, effektiv sein, höchste Reinigung erreichen und Energie sparen ohne Verlust an Lebensqualität, das ist machbar!

Machen Sie mit, je mehr das tun, um so weniger Co² werden frei gesetzt Klimaschutz beginnt zu Hause.

BUND info Bäume

Bäume gehören zum Landschaftsbild

 

 

Bäume waren die Quelle allen Wohlstandes, Aus ihnen entstand Erdgas, Kohle, Erdöl. Aber Bäume sind heute wichtige Klimaverbesserer nicht nur im Wald, auch auf kommunalen Flächen oder in den Gärten und in Hausnähe. Blätter filtern den Staub aus der Luft und spenden Sauerstoff, Co² wird gespeichert.

 

Eine Buche von 20m Höhe hat ungefähr 600.000 Blätter und damit eine Blattoberfläche von ca. 15.000 m², also zwei Fussballfelder. Dieser Baum gibt ungefähr 400 l Wasser pro Tag ab und kühlt den Luftraum um sie herum. 13 Kg Sauerstoff pro Tag können 10 Menschen mit Atemluft versorgen.

 

Bäume sind die Giganten der Natur, sie rauschen im Wind und geben eine stattliche Figur ab. Die Farbe der Blätter im Sommer erholen unsere Augen, im Herbst erfreut uns die Laubfärbung durch die bunte Pracht. Bäume spenden uns indirekt Lebensfreude und wenn sie denn gefällt werden müssen, ist das Holz ein wertvoller Rohstoff für vielfältige Nutzungen.

Als Bauholz ist dieser Rohstoff zugleich Co² Speicher, denn solange das Holz genutzt wird, bleibt das Klimagas gebunden. Kohle ist der größte Langzeitspeicher nur sie übertrifft die Speicherfähigkeit von Holz.

Machen Sie mit, Naturschutz ist für alle wichtig!