Bachpatenschaft

Schuttern, Bachpatenchaft des BUND bereichert das Landschaftsbild

Jan 2019 BUND Bachpatenschaft

Die Schutter, einst ein wichtiges Gewässer zur Energieversorgung der Klosteranlage, heute ein ruhiger Bach der für den Ortsteil Schuttern keine Gefahr mehr darstellt. Nachdem  der Entlastnugskanal gebaut worden ist, bleibt der Ortsteil von Hochwässern verschont.

Nach 30 Jahren der Bepflanzung durch den BUND ist das Gewässerbegleit - Biotop für viele Lebewesen ein neues zu Hause geworden. Pflanzen, Insekten, Amphibien, Vögel, Bodenorganismen, hier entstand ein landschaftsprägendes Biotop mit wichtigen Funktionen für das Mikroklima um den Ortsteil Schuttern.

Das Gewässer hat von diesem entstandenen Baum- und Heckenbestand gewonnen, die Wasserqualität ist gestiegen.

Ergebnis langjähriger Betreuung durch den BUND, ein hervorragendes Gewässerbegleit Biotop

Die Bachpatenschaf des BUND hat sich innerhalb der letzten Jahre als stabiles Gewässerbegleitbiotop entwickelt, Bäume und Sträuvher haben ihren Standort akzeptiert, einige der eingesetzten Hecken sind an dieser Fläche verschwunden. Dennoch ist die Artenvielfalt an der Schutter einmalig auf der gesamten Strecke von der Quelle bis zur Mündung.

Die Schulkinder, die damals dem BUND bei der Pflanzaktion geholfen hatten die Bäume und Strächer in den Boden einzusetzen, dürften inzwischen ihre eigenen Familien gegründet haben und können ihrerseits mit den eigenen Kindern das Ergebnis betrachten und staunen über das bleibende Ergebnis.

Bachpatenschaft an der Schutter

Die Bachpatenschaft des BUND wurde schon vor  ca. 30 Jahren ins Leben gerufen. zuerst gab es in unserer Gemeinde kritische Stimmen, doch schließlich ließ sich die Mehrheit im Gemeinderat überzeugen, dass auf den BUND Verlass ist und das das Projekt eine gute Sache im Sinne des Naturschutzes sei.

Die detailierte Planung, Bestellung der Pflanzen über den Forst, Pflanzung mit vielen Helfer/innen und der Grundschule Oberweier machte aus einem kahlen Bachabschnitt an der Schutter ein vorzeigbares Projekt zum Naturschutz.

Heute, viele Jahre nach der Pflanzung, ist der Heckengürtel ein Teil unserer Kulturlandschaft Friesenheims und hat die Landschaft durch natürliche Schönheit bereichert. Nicht nur Kohlmeise und Rabenvögel, auch Teichrohrsänger Teichhuhn und Entenvögel fühlen sich hier wohl. Die Wasserqualität hat sich in dieser Entwicklungszeit bis heute  zum beschatteten Gewässer wesentlich gebessert, dies haben Untersuchungen des Regierungspräsidiums bestätigt.

Gelegentliche Eingriffe sind notwendig eine Ausweitung des Gehölzbestandes in Agrarflächen oder in den Wasserkörper zu verhindern.

Sollten wir in der kalten Jahreszeit einmal Hilfe benötigen, kommen Sie auf uns zu, wir freuen uns immer über wissbegierige Helfer/innen. Die Arbeitseinsätze werden in Blickpunkt und örtlicher Presse bekannt gegeben.