BUND Ortsgruppe Friesenheim

Umwelt schützen. Natur bewahren: Der BUND in Friesenheim

BUND spricht sich in allen Punkten gegen neue Atomreaktoren aus

Der Stoff, der aus dem Universum auf die Erde kam: Uran, Gold und Edelmetalle

Kernkraftwerke, der verharmlosende Namen für Atomkraftwerke, sind auch mit neuen Verfahrensschritten, für Mensch und Natur eine nicht verantwortbare Technologie.

Technik verliebte greifen schnell zum Argument, wir sollten Technologien einsetzen, die keine Co² Emmissionen verursachen. Hier sei die Atomtechnologie eine Übergangstechnologie, die Co² neutral sei. 

Ausgeblendet wird die äußerst aufwändie Gewinnung von spaltbarem Material. Mit der Exploration von Uran und anderen spaltbaren Materialien werden Gesteinsfrachten zerkleinert und mit hohem Aufwand zerkleinert und mit chemischen Lösungen behandelt. Hier beginnt die radioaktive Reststoff Müllentsorgung. Was verschwiegen wird: Durch die chemische Behandlung wurden die Gesteinsfrachten "aktivert" ein Teil der radioaktiven Bestandteile gewonnen für eine Reaktor Brennstoff Herstellung. Ein kliner Teil verbleibt aber in der Abraumhalde. Diese fein zermahlenen Gesteinsmehle beinhalten aber immer noch radioaktive Nukleide. Alle Abraumhalden sind also potenzielle Radiumquellen mit einem entscheidenden Nachteil: Durch die Aufarbeitung ist das radioaktive Material nicht mehr im Gestein gebunden sondern in kleinen Staub- und Gesteinsfrakmenten halbwegs offen und mobilisierbar. 

Stäube können mit dem Wind verdriftet werden, sie gelangen  in Pflanzen und Lebewesen in der Nähe der Gesteinsdeponien, sie werden ins Grundwasser eingeschwemmt und sind nicht mehr beherrschbar.

Das Problem der atomaren Anlagen entsteht also nicht nur unmittelbar im Betrieb der Kernkraftwerke.

Die weltweite sichere Lagerung der radioaktiven Reststoffe aus dem Betrieb und der Aufarbeitung der Reaktoren ist nicht gelöst.

Atomare Anlagen sind aus der Sicht des Schutzes unserer Biosphäre und der Menschen nicht ernsthaft vertretbar und dürfen nicht betrieben werden.

BUND im Bunde mit der Natur

Lungenkraut- Heilpflanze

Schutz der Kulturwiesen ist Schutz unseres Kulturgutes biologische Landwirtschaft. Kühe fressen Gras, aber die Qualität von Milch, Käse  und Fleisch ist abhängig von Futter, Freilauf, Pflege und Respekt vor dem Tier. 

Das tägliche Stück Fleisch aber bedeutet ein Wettlauf mit den konkurrierenden Anbietern weltweit. Auf einmal wird der Leistungsdruck für Agrarökonomen unermeßlich rentabel wirtschaften zu müssen, denn konkurrieren mit Massentierhaltung aus Argentinien , Brasilien oder den USA kann nur bedeuten den Qualitätsansprüchen des Bioanbaus nicht erfüllen zu können.

Wer billiges Fleisch essen will und dies alle Tage, der beschleunigt als Einzelperson den ruinösen Wettkampf mit den Großbetrieben und dies zu tierunwürdigen Bedingungen.

Fleischqualität, Milch und Käse verlieren ihren Wert und auch, wenn vielleicht nur minimal, an "Lebensinhalt" und Qualität.

Was meinen wir damit? Lebensinhalt ist die Energie und Qualität die es braucht aus einem Samenkorn ein wertvolles Getreide heranwachsen zu lassen, das nach der Reife viele Körner gebildet hat, die wiederum als Nahrungsgrundlage dienen sollen. Sonne, Wind, kosmische Energie aber auch Naturdüngung und Stickstoff aus der Luft, Mineralien aus den Böden bilden zusammen ein gesundes Korn für unser täglich Brot. Wuchsbeschleuniger und zusätzliche Pflanzenbehandlungen können diese Qualität mindern. Aber die Vorschriften zur Erzeugung unbelasteter Lebensmittel macht es den Erzeugern schwer auf biologische Produktion umzustellen, das Risiko der Ertragsminderung bleibt bestehen, wenn nicht klug und mit viel Wissen gewirtschaftet wird.

 

Was geschah bis heute beim BUND? Von den Anfängen bis 2020

Der BUND, größter Naturschutzverband Deutschlands

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland setzt sich ein für den Schutz unserer Natur und Umwelt – damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt.

Der BUND engagiert sich – zum Beispiel – für eine ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel, für den Klimaschutz und den Ausbau regenerativer Energien, für den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ist einer der großen Umweltverbände in Deutschland.

Neben Bundesverband, Landesverband und den Ortsgruppen ist der BUND in den Bundesländern auch in Regionalverbände unterteilt. Für die Ortenau ist das der Regionalverband "Südlicher Oberrhein" mit seinem Sitz in Freiburg.