Willkommen beim BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - Ortsgruppe Friesenheim!

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BUND Ortsgruppe Friesenheim

Willkommen beim BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - Ortsgruppe Friesenheim!

Wir setzt uns für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, es steht viel auf dem Spiel, handeln wir jetzt! - Act now! - Jede/r kann dabei sein!

Frühling an der Bachpatenschaft

Pflanzenkohle herstellen

Hier an dieser Bachpatenschaft werden regelmäßig überstehende Äste entfernt und ab 2020 zu Pflanzenkohle umgewandelt. Wie das gemacht wird demonstrieren wir demnächst hier in Friesenheim, Sie dürfen gerne dabei sein. Kleine Spenden nehmen wir gerne in Empfang.

Termin wird im Blickpunkt und in der Tagespresse und hier auf der Homepage veröffentlicht.

Stimmen Sie für den Artenschutz!

Nach einem Bericht des Weltbiodiversitätsrates könnten in den kommenden Jahrzehnten eine Million Tier- und Pflanzenarten verschwunden sein. Doch das Artensterben findet auch direkt vor unserer Haustüre statt. In Baden-Württemberg sind ein Drittel der Arten bedroht. Besonders dramatisch steht es um die 460 Wildbienenarten, von denen über die Hälfte auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht.

Dabei ist Artenvielfalt das Immunsystem unserer Erde. Je weniger Arten es gibt, desto weniger können wir Dürren verhindern, Nahrungsknappheit lindern oder haben etwas den Seuchen entgegenzusetzen.

Die Landesregierung hat sich zwar zum Ziel gesetzt, die Artenvielfalt zu erhalten, doch verbindlich sind Biene, Schmetterling, Wildkatze und Co. erst dann geschützt, wenn Gesetze dafür sorgen. Das Volksbegehren mit daraus resultierendem Gesetz zum Artenschutz ist der sicherste Weg, dass das passiert. Der BUND Baden-Württemberg unterstützt im Bündnis das Volksbegehren Artenschutz - Rettet die Bienen. Die Menschen in Baden-Württemberg haben mit dem Volksbegehren die Möglichkeit, sich für den wirksamen Artenschutz im Ländle zu entscheiden.

Was fordert das Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen?

  • Das Land Baden-Württemberg soll sich für den Artenschutz einsetzen!
  • Landwirtschaftliche Betriebe zu Bio-Betrieben umwandeln!
  • Pestizideinsatz auf den landwirtschaftlichen Flächen bis 2025 halbieren!
  • In Naturschutzgebieten Pestizide verbieten!
  • Streuobstwiesen schützen!

Baden-Württemberg soll sich für den Artenschutz einsetzen:

Die Bewahrung der Artenvielfalt ist eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Sonst haben auch wir Menschen dauerhaft keine Überlebenschance. Freiwillige Absichtserklärungen genügen nicht. Der Artenschutz muss verbindlich in Gesetzen verankert werden – auch in Baden-Württemberg!

Landwirtschaftliche Betriebe zu Bio-Betrieben umwandeln

Die ökologische Landwirtschaft unterstützt die Artenvielfalt. Das zeigen Studien beispielsweise die Studie Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft des Thünen-Instituts – ein Bundesforschungsinstitut, das wissenschaftliche Grundlagen für die Bundesregierung erarbeitet. Durch das Volksbegehren soll bis 2025 ein Viertel und bis 2035 die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet werden. Für die Landwirte soll außerdem sicher sein, dass sich deren Arbeit auch finanziell lohnt.

Pestizide halbieren

Nichts ist dauerhaft schädlicher für Feldhamster, Schmetterlinge und Bienen als unsere Spritzmittel. Pestizide vergiften vermeintliche "Schädlinge" und Beikräuter und somit auch die Nahrung vieler Tiere. Daher muss die Landesregierung bis 2022 einen Plan vorlegen, in dem sie erklärt, wie sie den Anteil der mit Pestiziden belasteten Flächen bis 2025 um die Hälfte reduzieren wird.

In Naturschutzgebieten Pestizide verbieten

Sogar auf besonders geschützten Flächen können in Baden-Württemberg derzeit noch Pestizide ausgebracht werden. Das muss die Landesregierung verbieten. Denn diese Gebiete sind zum Schutz und Erhalt der Tiere und Pflanzen da.

Streuobstwiesen schützen

Baden-Württembergs Landschaften sind von Streuobstwiesen geprägt. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele alte Apfel-, Birnen- und Zwetschgensorten. Sie sind Hotspots der Artenvielfalt und von europaweiter Bedeutung. Vögel, Fledermäuse und Insekten leben in den Höhlen und Rindspalten alter Bäumen der Streuobstwiesen. Das Land trägt eine besondere Verantwortung für diese Kulturlandschaft. Das Volksbegehren fordert deswegen einen wirksamen Schutz vor der Abholzung.

(Text: Landesverband Baden-Württemberg)

 


 

Greta Tunberg bei den Vereinten Nationen 23.9.2019 New York

Wutrede der Klimaaktivistin Greta Tunberg im Namen der Jugend

Rede Greta Tunberg (Text- Auszug)

Meine Botschaft ist, dass wir Euch beobachten, so die einführenden Worte von Greta Tunberg vor den Vereinten Nationen.

Das ist alles falsch, ich sollte hier nicht sein, ich sollte auf der anderen Seite des Ozeans zurück in der Schule sein. Doch Ihr kommt zu uns jungen Leute, wenn es um Hoffnung geht. Was erlaubt Ihr Euch! Ihr habt meine Träume und meine Kindheit gestohlen mit Euren leeren Worten. Und doch bin ich eine der relatv glücklichen. Menschen leiden, Menschen sterben, ganze Ökosysteme leiden  und brechen zusammen. Wir sind am Beginn eines massenhaften Artensterbens, und alles worüber Ihr reden könnt ist Geld und das Märchen vom ewigen wirtschaflichen Wachstum. Was erlaubt Ihr Euch!

Greta Tunberg

 

Fliegen, eine notwendige Fortbewegugng?

Gerade zur Urlaubszeit wird Fliegen gerne von Politik, Industrie und kommunalen Vertretern des öffentlichen Lebens mit positiven Attributen hoch gelobt. Aber auch hier gilt es die zwei Seiten der Medallie zu betrachten.

Fliegen ist und bleibt umweltschädlich, ein Biokerosin ist nicht die Lösung, sondern weniger Flugbewegungen.

Jeder Start einer düsen getriebenen Maschine verursacht hohe Konzentrationen von Feinstaub, Stickoxiden und Wasserdampf. Einzelne Stoffe sind in Bodennähe ein zunehmendes Problem, Reizung der Atemwege, um nur eines zu nennen aber auch Verwirbelungen mit bioaktiven Stoffen in Flugplatznähe sind mit keiner "neuartigen Antriebstechnik" zu verhindern. Ozonwerte direkt hinter einem Flieger sind Reaktionszonen für Ozon, Sauerstoff  und bioaktiver Substanzen in der Luft (Stäube und aromatische Kohlenwasserstoffe)

In den hohen Luftschichten erzeugt der Abgasstrom der Flieger den "Verdunkelnugseffekt" einhergehend  mit einem Reflektionsschild für infrarote Stahlung aus Bodennähe, dies führt zu  einer Aufheizung der bodennahen Luftschichten mit all seinen Nachteilen.

Es ist wie in der Massenhaft genutzten Motorentechnik auf unseren Straßen, umweltverträglich wäre eine Halbierung des Verkehrs, nicht die Weiterführung bisheriger Verkehrskonzepte mit tonnenweise bewegter Masse im Individual- und Transportverkehr.

Fortbewegung ohne zusätzliche Massebewegung wäre eine Zukunftsvision, nicht die Neuerfindung oder Änderung der Motorentechnik.

Der ÖPNV erreicht eine Minimierung der bewegten Masse im Verhältnis zu den trensportierten Personen oder Waren, das ist seit der Industialisierung immer noch die Messlatte für den sinnvollen Umgang von Transport und dem  Einsatz der Primärenergie.

Öfter mal mit Zug und Bahn zu fahren ein Lösungsansatz und auf manche Reise verzichten und sich wirklich um das Naheliegende zu kümmern kann erholsam sein und gleichzeitig Emissionen verringern.

Machen Sie mit, je mehr Menschen, statt sich von Verlockungen leiten zu lassen, sich um die schönen Dinge in der Nähe kümmern, um so mehr ist gewonnen, verlieren werden wir alle, sollten wir diesen Weg nicht bereit sein zu gehen, da hat die Jugendbewegung recht.

BUND für Ausbau von Bahn- Rad und Busverkehr

Bequemlichkeit ist eine Last, schließlich sind fast die Hälfte der Fahrten in Friesenheim kurzfahrten unter 3 Km von A nach B. Bequem, aber mit all seinen Nachteilen.

Parkplatz, der nicht unbegrenzt vorhanden ist, Lärm und Unfallgefahr, Emissionen und Betriebskosten die steigen, körperliche Immobilität.

Nachteile sind vielfach größer als der Nutzen. Bequem zum Sport im Auto zu fahren um dann sich schwitzend dieser Tätigkeit hinzugebe, dabei wäre der Weg zu Fuß zur Sportstätte keine Überfoderung und für Lunge und Körper besser als Vorbereitung.

Schließlich kostn jeder gefahrene Kilometer auch richtig viel Geld, je nach PKW von 0,60 bis 1,5€ pro gefahrener Kilometer, alle Kosten eingerechnet.

Wer Brötchen zum Frühstück mit dem Auto kaufen geht, der zahlt einen hohen Preis dafür. Die Klimaveränderung wird von vielen, vielen Menschen verursacht, die sich so verhalten. der Einzelne ist zwar einkleines Problem, in der Masse aaber ist ein solches Verhalten schädlich für Klima und Artenreichtum.

Fahrrad Erledigunsfahrten machen Spass und entlasten die Umwelt und halten Fitt.

Busfahrten sind nicht immer einfach, koten viel Zeit und entschleunigen, sie kommen entspannt ans Ziel.

Bahnreisen ist bequem, allerdings nicht umsonst zu haben. Hier könnte sich noch was bewegen, für Kurzfahrten preiswertere Angebote wären ein Weg.

Machen Sie mit, Reden kann jeder, aber umweltbewußt zu handeln ist nicht immer einfach, aber vielfach leicht umzusetzen.

BUND bekämpft Gewässerverschmutzung

Die Welt ist klein, auch wenn um uns herum Vieles nicht rund läuft, auch hier direkt in unserer Gemeinde läuft manches nicht so rund, wie ein/e aufrichtiger Naturschützer/in es auf dem Wunschzettel hat.

Viele Jahre sind verstrichen und immer noch ist der Grundwasserbrunnen an der B3 zu sehr mit chemischen Stoffen belastet, sodass das Wasser nicht verwendet werden darf.

Für uns vom BUND geht die Strategie nicht auf nur darauf hin zu diskutieren oder es als Gegeben hinzunehmen, es muss gehandelt werden.

Wassereinzugsgebiete zu Trinkwasserquellen müssen besser geschützt werden, dies ist hier in Friesenheim nicht in Allem der Fall. Es mag sein, dass der Gesetzeslage entsprechend korrekt vorgegangen worden ist, dann aber liegt es an der Gesetzesvorlage.

Wer jetzt den "Schwarzen Peter" in der Hand hat ist unerheblich für den BUND. Wenn das Landrtatsamt korrekt vorgegangen ist, dann wäre das Regierungspräsidium zuständig. Wenn dieses keine Handhabe hat unsere Quelle korrekt zu schützen, dann ist der Landtag zuständig. Wenn dieser an Bundesgesetze gebunden sind, dann müssen auf Bundesebene die Gesetze zum Vorteil der Bevölkerung geändert werden. Die Bundesgesetzgebung ist zu unserem Schutz gestaltet worden, wurden Gesetze zu lasch abgefasst, so gehören sie korrigert, das ist die Aufgabe des Parlamentes, stetig nachzubessern, wenn es besser zu machen ist.

Wir vom BUND sind dran am Thema, vermutlich müssen dicke Bretter gebohrt werden!

Machen Sie mit kommen Sie zu uns und unterstützen Sie uns im Umweltschutz, auch der ist lebensnotwendig!

 

Mobilität und Umweltschutz, ein gordischer Knoten

Wer Umweltschutz und Klimaschutz will muss handeln, das Reden in unserem näheren Umfeld mit Kolleginnen/Kollegen, Freundinnen/Freunden, Verwandten - reicht nicht aus.

Handeln Sie!

  • Keine Flugreisen, das ist das Gebot. Seien Sie nicht feige und schreiten Sie zur Tat!
  • Weniger Fahrten mit dem Auto.
  • Mitfahrgelegenheit anbieten oder selbst Mitfahrgelegenheiten nutzen.
  • Freizeitaktivitäten ohne Auto organisieren oder Sammelfahrten anbieten.
  • wussten Sie, dass von Strassburg ein  TGV mit 300 Kmh in 3:45 Stunden in Brüssel und 5:10 Stunden in London ist? Anmelden, Ticket kaufen, einsteigen und losfahren. Einfacher und schneller geht nicht!
  • Ab Brüssel mit dem Zug in 20 Minuten in Rotterdam (Insges.6:30h)

Geredet wird viel, Politik glänzt mit Versprechungen und wenig Gesetzesiniativen die wirksam sind. Die Kerosinsteuer kann auch nur in Deutschland erhoben werden. Herr Verkehrsminister, bewegen Sie sich!

Zu behauten das ginge nicht und würde Deutschland benachteiligen ist eine glatte Lüge.

Gelandet und gestartet wird von unseren Flugplätzen, jeder Flieger muss neu betankt werden und damit auch einen Beitrag leisten zum Klimaschutz. Das ist bis heute versäumt worden. Die Jugend hat recht, wenn sie mehr fordert, diese Demonstrationen zu missbrauchen für PR Aktionen einzelner Politiker ist beschämend!

 

 

Individualverkehr, heutige Verkehrskonzepte nicht Zielführend

Mobilität ist der Motor der Wirtschaft.

Waldsterben, Co² Emissionen, Stickoxydbelastung, viele Themen sind ganz eng mit der Mobilität verbunden. Der BUND stellt sich mit vielen Menschen der Region die Frage, läßt sich der Flächenverbrauch durch Mobilität, die Luftverschmutzung und die Ressoucenverschwendung vermeiden?

Wer ehrlich ist wird feststellen, dass eine Änderung, sofern sie umgesetzt werden kann, viele Jahre benötigt. Heutige Gesetzte, neue Anreize aber auch die Macht der Industrie und die Macht der Verbraucher/innen hemmen schnelles Handeln.

Den Kopf in den Sand stecken wird uns nicht weiter bringen. Straßenbau, Parkplatz Bereitstellung, Anlegen verbesserter Zu- und Ausfahrtwege aus den Wohnbereichen sollen den Verkehrsfluss verbessern. Die Konsequenz daraus ist aber, das Fahren wird zunehmen, Verlärmung und Zunahme der Emissionen sind die Folge. Es wird mehr gefahren je besser der Verkehr optimiert wird.

Die Zukunft wird sein, das Fahrzeuge nur noch mit otimaler Belegung auf die Strecke gehen dürfen. Fahrverbote für alleine Fahrende, besser, Vergünstigung für Fahrzeuge mit voller Auslastung. Ein Fahrzeug mit 4 Sitzplätzen, diese auch belegt, haben Vorrang und können in die Städte einfahren. Parkraum im innerstädtischen Bereich nur für "Taxifahrzeuge" mit Vollbelegung. Wer dagegen verstößt muss mehr zahlen, die anderen werden finanziell entlastet. Lenkung durch Anreize statt Verbote, das könnte helfen die Verkehrswende schneller zu schaffen.

Was klingt wie Zukunftsmusik, wird Realität werden müssen!

 

 

 

der Weg zum BUND Friesenheim

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Der Weg zum Landesverband

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Mühlbachstraße 2 78315 Radolfzell E-Mail schreiben Tel.: 0711 620306-0

Verlust der Biodiversität schreitet voran

Insellagen der Artenvielfalt sind marginal erhalten, es gilt sie auszuweiten und zu schützen

Ohne Blüten keine Insekten Keine Blüten, keine Insekten

In den letzten Jahrzehnten ist viel geredet worden über Umweltschutz und Naturschutz, einige kleine Erfolge sind sichtbar, der Verlauf der Gewässer wurde natürlicher umgestaltet, die Durchlässigkeit für im Waser lebende Individuen wurde verbessert, die Wasserqualität der Gewässer hat sich vebessert. Wasserrückhaltung bei Neubebauung wird mit  baulichen Maßnahmen zum Teil respektabel erreicht.

Doch schreitet die Bebauung landwirtschaftlicher Flächen vorran, der Straßenbau wird ungebremst fortgeschrieben, Der Flächenfraß reduziert die Naturflächen und damit den Artenreichtum. Das Insektensterben ist zum Teil auch durch Flächenverlust zu erklären, die Mobilität ist einer der vielen Todesfallen für Fluginsekten.

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