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BUND Ortsgruppe Friesenheim

Naturschutz ist aktive Mithilfe, machen Sie mit!

Mobilität und Individualverkehr raubt uns freie Zeit

Car Sharing, das angebliche Allheilmittel wird unsere Mobilitätskrise nicht lösen. Ob Privatauto oder geliehenes Auto, alle brauchen Parkraum. Absurd dass sie sogar bevorzugt werden und Sonderparkplätze eingerichtet wurden und werden für Privatunternehmer.


Für Friesenheim ist gerade einmal ein Sonderparkplatz eingerichtet für Elektroautos, dieser ist am Rathaus. Auch dies kann nur eine vorrübergehende Maßnahme sein um E- Autos als Individualverkehr zu fördern. Doch Förderung löst nicht die Lärm- und Platzprobleme und auch E-Mobilität verstopft die Straßen und Ortschaften.

Ausschließlich öffentlicher Nahverkehr mit Bussen und Bahnen kann dem Verkerskollabs entgegen wirken. Zukünftig wird das Individualtransportmittel im Nahbereich das Fahrrad sein mit neuen Techniken und elektrischer Unterstützung. Es verursacht keinen Lärm , kann schnell ohne viel Platzbedarf abgestellt werden und ist im Verhältnis schneller als ein Auto. Bis man mit dem Auto eingestiegen , gefahren und geparkt hat ist man mit einem Rad schon bei seinen Erledigungen (bei Entfernungen bis 5 Km)


Es ist an der Zeit umzudenken und anders zu handeln, auch aus gesundheitlichen Gründen. Wer sich bewegt lebt in der Regel länger und gesünder.


 

Wildpflanzen sind Lebensräume für Insekten

Unscheinbar und doch lebenswichtig sind sie, die kleinen Blühpflanzen am Wegesrand oder in der Wildblumenwiese. Leider muss man inzwischen weit gehen, will man solche Wildwiesen noch erleben. Für Friesenheim ist es das Wiesengebiet von der Gutleutkirche bis hinüber über die BAB in Richtung Schutterwald. Hier findet man noch heute seltene Pflanzen aber auch Schmetterlinge, Grillen und Heupferdchen, die Wildbienen nicht vergessend.

Nekttarpflanzen sind die "Kaufläden" der Insekten, ohne sie können sie nicht überleben. Um so wichtiger ist es diese Wiesen zu erhalten, die Artenvielfalt hat sich über viele Menschengenerationen entwickelt. Einen intensiv genutzten Acker wieder in diese Vielfalt zu verwandeln, dazu braucht es mehr als 100 Jahre.

Wildwiesensamen können eine Rekultivierung beschleunigen, die Artenvielfalt aber das sind nicht nur die Gräser und Wildstauden sondern auch Insekten wie Käfer, Schmetterlinge, Fliegen und Wildbienen. Bis diese sich in einer neu anglegten Wiese wieder eintreffen werden wie oben erwähnt, viele Menschengenerationen gelebt haben.

Helfen Sie uns das Ziel zu erreichen, den Artenschwund aufzuhalten und Wildblumenwiesen zu erhalten.

Naturschutz lebt vom Mitmachen, Helfer/innen stets Willkommen

Auch im Jahre 2018 entwickelt sich unsere Gesellschaft weiter, Erhalt der Natur und der Umweltschutz muss nicht neu erfunden werden aber stetig ist etwas zu tun. Mit Stellungnahmen hat der BUND schon manche gute Vorschläge einbringen können die dann auch umgesetzt worden sind.

Der Norma Markt in Heiligenzell als Beispiel, hier habern wir vom BUND vorgeschlagen einen Ausgleich zu schaffen für Neuversiegeleung der ehemalig offenen Fläche des Festplatzes. Jede Bebauung bedeutet Beschleunigung der Regenwasserfrachten in die Bäche. Das Wasser sammelt sich und wird in der Regel schneller in die Bäche abgeführt. die Folge sind vermehrt auftretende Hochwässer auf Flächen der Unteranlieger.

Der Norma Markt hat unseren Vorschlag in die Gestaltung der Freifläche übernommen. Gräben können nun das anfallende Oberflächenwasser bei Starkregen aufnehmen und langsam an den Boden abgeben. somit wird die Beschleunigung der Regenfrachten aufgehalten. Zugleich entwickeln sich kleine Biotope in diesen Gräben. Bäume oder Heckenpflanzen können nun ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden und Vögel und Kleinlebewesen haben ein neues zu Hause.

BUND Bachpatenschaft immer noch eine Freude nach über 30 Jahren

Angefangen hat es in der Zeit des Reaktorsupergaus von Tschernobyl. Damals gab es die BUND Gruppe gerade 2 Jahre. Es wurde entschieden und geplant eine Bachpatenschaft für einen Uferabschnitt der Schutter zu übernehmen (1000m)

Der Gemeinderat, er diskutierte kontrovers, ob diese jungen Leute das auch durchhalten und nicht doch schon nach ein zwei Jahren die Pflegearbeit bei der Gemeinde landen würde. Schliesslich entschied die Mehrheit dem Projekt des BUND zuzustimmen, zu gut waren die Pläne und Argumente des BUND Friesenheim.

Nach über 30 Jahren ist die Patenschaft immer noch Thema in der Ortsgruppe. Hecken müssen zurück genommen werden, Nistkästen kontrolliert oder aufgehängt werden. Es ist immer was zu tun!

 

 

Wildbienen und Insekten brauchen Lebensräume

Natrülich hat sich die Bewirtschaftung der Äcker und Fluren in den letzten Jahrzehnten weiter entwickelt, leider zum Nachteil der Vielfalt. Dies gilt es aufzuhalten und zu ändern. An Wegesrändern oder auf Wildwiesen bestehen die vielfältigen Lebensräume noch, sie sind aber zu klein und werden auch gelegentlich gestört in ihrem biologischen Gleichgewicht. Orchideenwiesen sind sensible Bereiche, eine Düngung mit Jauche oder Volldünger ist der Tod für diese Juwelen der Heimat. Natürlich ist das Umbrechen der Tod dieser Vielfalt, sie kann durch Neusaat von Wildsamen nicht wieder in Kürze hergestellt werden. Dazu braucht es viele Generationen gleichartiger Bewirtschaftung.

Helfen Sie mit diese Flächen zu erhalten, gerne würde der BUND sich  einbringen, Pflege und Nutzung sensibler Flächen sind nicht einfach, dennoch ist es möglich wertvolle artenreiche Landschaften für viele Generationen in die Zukunft zu entwickeln. Es braucht aber Menschen die das mit unterstützen und ihre Flächen dafür zur verfügung stellen.

 

 

Eingeschleppte Pflanzen, nicht immer ein Problem

Japanischer Knöterich, Goldrute und das Kreuzkraut sind Pflanzen, die nicht in unsere Natur in Europa erwünscht sind. Das Jakobs Kreuzkraut ist giftig, sogar der Nektar der Blüte, wird erüber die emsigen Bienen in die Waben abgelegt, kann den Honig ungenießbar machen. Der Wirkstoff des Jakobs Kreuzkrautes ist ein Allergen und kann bei empfindllichen Menschen heftige gesundheitliche Nebenwirkungen auslösen.

Der sog. Sommerflieder ist hingegen eine harmlose Pflanze die über viele Wege aus Übersee ihren Weg nach Europa gefunden hat. Schmetterlinge und andere  Insekten lieben diesen Strauch, bietet we doch sogar im Hochsommer, wenn manche Wiese schon gemäht wurde, reichlich Nektar.

Das Überleben der Insekten ist auch von solchen "Einwnaderern" leichter geworden, schließlich ist die Verarmung an Blühwildkräutern mit verantwortlich für das Insektensterben.

Die Natur braucht Widheit und Reservate für seltene Arten. Konsumorientierung macht uns schnell  blind für notwendige Schutzmaßnahmen für Fauna und Flora.

Machen Sie mit, wir brauchen aktive Naturschützer/innen!

Wildpflanzen unserer Region - Bärlauch

Auch der Bärlauch ist eine Wildpflanze, eine Heilpflanze und als Würze in jeder Küche willkommen. Nicht verwechseln mit Maiglöckchen, dieses ist giftig. Die Blätter sind bei Bärlauch  weich und schnell welkend, riechen knoblauchartig und werden nur im frühen Frühjahr zu sehen sein. Nach der Blüte verschwinden sie wieder.

In unseren Auewäldern kann der Bärlauch die ganze Bodenfläche bedecken, der Duft der Blätter und Blüten verraten ihn schon von weitem. Sobald das Blattwerk der Bäume sich entwickelt hat verschwindet der Bärlauch. Seine Zwiebeln überdauern den Sommer und bilden erst wieder im Frühjahr Blätter und Blüten. 

Wildpflanzen die blühen, locken Insekten an, diese wiederum Vögel, ein Regelkreis der erhalten werden muss.

Naturwildkräuter sind nicht immer lästig, manche sollten auch in jedem Garten einen Platz haben , so gehört das Lungenkraut zu den Bienen liebenden Pflanzen. Auch bei niedrigen Temperaturen ist dieser Frühlingsblüher ein Hummel und Wildbienenmagnet. Zudem sieht sie schön aus und bereichert jeden Garten und jede Wiesenfläche wenn man sie nur stehen lässt.

Nur Mut zu mehr Wildkräutern und heimischen  Blütenstauden. Manche lassen sich leicht vermehren über den Samen oder sie breiten sich in den Gärten auf natürliche Weise über die Wurzeln oder Knollen aus.

Lungenkraut- Heilpflanze

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