Allein in Deutschland gibt es noch  etwa 70.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Diese biologische Vielfalt bildet die Grundlage allen Lebens – auch die unserer Existenz. Und sie ist gefährdet. Die „Roten Listen der bedrohten Arten“ sind zum Gradmesser des Verlustes geworden. Über 7.000 Tierarten gelten in Deutschland als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht.

Seit der Existenz der BRD sind durch Bebauung (Siedlungsgebiete und Straßenbau), Industrialisierung der Landwirtschaft, Trockenlegungen und durch Spritzmittel und Kunstdünger etwa 50% der Artenvielfalt in Deutschland ausgestorben. Waren im 19 Jahrhundert noch große Teile der Flächen der heutigen BRD  Moore, sind heute gerade einmal 1% dieser ehemaligen Feuchtgebiete erhalten.

Wildkatze, Grashüpfer, Biene, Eisvogel, Fotos: BUND, A. Thomet, A. Thomet, BUND


Der BUND setzt sich deshalb schon lange auf verschiedenen Ebenen für die Artenvielfalt ein: mit politischem Druck und rechtlichem Widerstand gegen jede Form der Naturzerstörung und mit dem praktischen Einsatz vieler Freiwilliger, die überall in Deutschland wertvolle Lebensräume erhalten und betreuen.

In Orts- und Kreisgruppen bauen BUND-Aktive Krötenzäune, sie organisieren Schmetterlingszählungen oder pflegen die lokale Orchideenwiese. Vereint in Landesverbänden kämpfen sie für Schutz und Ausweitung wichtiger Rückzugsgebiete heimischer Tiere und Pflanzen. In bundesweiten Projekten schaffen sie zum Beispiel das „Rettungsnetz für die Wildkatze“ – eines der größten Artenschutzprojekte Europas.

Auf unseren Internetseiten erfahren Sie mehr über den Artenschutz beim BUND. Sie finden Informationen, wie Sie selbst aktiv werden können – alleine zu Hause, im Garten oder in der nächsten Gruppe des BUND. Und wir weisen Sie auf die Möglichkeit hin, zu spenden. Denn Artenschutz braucht Geld. Und er ist es wert. Oder mögen Sie sich eine Welt ohne Schmetterlinge, Orchideen, Wildkatzen und Co. vorstellen?

Übrigens: Projekte des BUND, bei denen der Schutz von Flächen und Biotopen – wie Elbe oder Grünes Band – im Vordergrund stehen, finden Sie unter Naturschutz.



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Der BUND Bundesverband ist erfolgreich gegen unsinnige Kohle Großkraftwerke vorgegangen. Viele Kohlemeiler wurden nicht genehmigt oder gar nicht erst gebaut. Nicht gebaut werden ist natürlich volkswirtsschaftlich der Königsweg, so bleibt das Geld für sinnvolle Investitionen  in intelligente BHKW Technik verfügbar, bei der die Wärme sinnvoll genutzt wird und nicht über Kühltürme und Flüsse vernichtet wird.

Zukünftige Stromversorgung in Europa muss heißen: Genehmigungen nur noch für Kraft Wärmegekoppelte Mini und Kleinkraftwerke die zentral gesteuert werden können. Nur so ist eine effiziente Stromversorgung ohne Verluste möglich. Das Monopol der Kraftwerksbetreiber zu Gunsten der Kommunalen Versorger kann Wirklichkeit werden zum volkswirtschaftlichen Nutzen von Deutschland und Europa.

Verschwendern die rote Karte zeigen, dazu sind Sie mit uns in der Lage. Machen Sie mit und kämpfen Sie mit uns gegen Verschwendung, Energievernichtung und gegen Kostentreiber Verlustleistung von Kraftwerken.

Ein Kraftwerk ist kein gutes Kraftwerk, wenn es abgeschrieben ist sondern wenn es von der ersten Stunde der Inbetribnahme Strom und Wärme produziert, die nicht verloren gehen, sondern möglichst zu 100% genutzt werden können

Ständige Behandlung  mit Insektiziden und Pestiziden intensiv genutzter Agrarflächen zerstören Artenvielfalt auf und unter der Erde. Die Umsetzung von Biomasse durch Microorganismen nimmt kontinuierlich ab. Eine ganze Kette von Arten sterben aus, weil die Nahrungsgrundlagen entzogen werden.

Nur Bioanbau mit einer natürlichen Schädlingsbekämpfung kann den rapiden die Menschheit bedrohenden Artenverlust aufhalten

Der Mensch muss mehr Naturräume als Reservate ausweisen, das hat schon auf unterster Ebene, der Kommune zu geschehen. Landwirte können Einfluss nehmen auf ihre Vertreter in Parlament und anderen Entscheidungsgremien. Dazu ist es aber unerlässlich sich auch mehr um Naturschutz zu kümmern und das Bildungsangebot der Naturschutzverbände anzunehmen oder Mitglied eines solchen Verbandes zu werden.

Wohin führt uns die Zukunft, eine Antwort können Sie  in Ihrem Kino sehen und hören, der Film ist in vielen Kinos angelaufen. Der Titel der "Dokumentation" "Die vierte Revolution" (Trailer anzusehen nach Anklicken der Überschrift!)

Das Klimakochbuch – Klimafreundlich einkaufen, kochen und ge­nießen” (Kosmos) ist ab jetzt im Buchhandel erhältlich. Über 40 le­ckere Rezepte und spannende Hintergrundinformationen im Buch zeigen, wie klimafreundliche Küche gelingen könne. Weniger Fleisch und mehr Bioprodukte, saisonale und regionale Vielfalt an Stelle globalisierter Einfalt seien das Motto. Und die Zutaten müssten nicht zwangsläufig Tofu und Grünkern heißen. Es könne auch mal Wild sein: So sei der Genuss von frei lebendem Wild eine klimafreundlichere Alternative für den Sonntagsbraten zur energieintensiven industriellen Mast von Hochleistungskühen.

ausgestrahlt: Dienstag, 13. Oktober 2009 um 21.00 Uhr und
15.10.2009 um 09:55

Ein Film, der international großes Aufsehen verursachte
Albtraum Atommüll

Ein sehenswerter Film, der uns mehr verraten hat  zu den bleibenden Schäden für Umwelt, Mensch und Biosphäre Erde! Im Atomlager Asse sind 125.000 Atomfässer in großer Tiefe gelagert, doch kommende Generationen müssen um ihr Leben bangen, dann nämlich, wenn die Fässer undicht geworden sind und geologische Verwerfungen den "verstrahlten Dreck" an die Oberfläche bringt in Form von verseuchtem Wasser in den  Brunnen der Region, in Form von rdioaktiven Gasen, die bei der Spaltung der nuklearen  "Reststoffe" frei werden, die Mobilisierung der mineralischen Metalloxide in obere Bodenschichten, die Mensch und Tier zugänglich sind.

Atomtechnik ist menschenverachtend, unverantwortlich und krankheitsauslösend


(Frankreich, 2009, 98mn)
ARTE F
Regie: Eric Guéret