BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Wildbienen, eine nicht zu verachtende Insektengruppe

Ferienprogramm 2017 BUND Friesenheim baut Insektenhotels / PDF/ (LZ Bohnert Seidel)

Erneuerbare Energien: Photovoltaik und Winkraft, stärkste Zugpferde für eine sinnvolle Energiewende

Exkursion zu erneuerbaren Energien, BUND war dabei

Erneuerbare Energien, in dieser Wortschöpfung verbergen sich viele technische Neuerungen, aber auch alte Techniken. Der Natur über die Schulter schauen, das hat manche Technologie zum Verkaufsschlager gemacht. Die Intelligenz und Forscherdrang kann Welten bewegen, zum Vorteil, aber auch zum Nachteil der Menschheit. Der BUND setzt sich für vorteilhafte Technologien ein die Sinn machen und Ökologisch und Ökonomisch Vorteile bewirken.

Die ersten Windräder hatten Getriebe, brannten gelegentlich ab und verursachten Lärm. Heute hören sie nur noch die Windgeräusche. Aber auch da ist der Fortschritt nicht stehen beblieben, neuartige Oberflächen, besondere Geometrien der Flächen lassen Flügel leise werden.

Die optischen Veränderungen mögen störend sein, aber ein Blick über die Megastädte ist auch nicht gerade erbaulich. Wer aber den ökologischen Vorteil sieht, der kann auch zu Windkraftanlagen mit einer größeren Gelassenheit zuschauen, wie sie Stom erzeugen.

 

 

Wildnis bedeutet auch Schönheit, oder was Sie so noch gar nicht gesehen haben

Stubenfliege auf Mohn

Was sie hier erblicken, es ist alltäglich aber auch wieder selten. Wir haben den Blick verloren für das Kleine und Feine. Statt dessen verlieren wir uns in den Welten des Konsums und der Gräueltaten des Verbrechens.

Lassen Sie sich mehr Zeit beim Betrachten der Natur. Aus ihr sind wir entstanden, sie kann auf Augenhöhe betrachtet, eine große Bereicherung sein, wenn wir es nur wollen. Doch eingefahrene Muster verhindern oft das Schöne ganz in der Nähe zu entdecken.

Nehmen Sie sich mehr Zeit, manchmal sind es nur wenige Minuten, aber verweilen Sie mal an einer Stelle, die Sie noch nie interessiert hat. Vielleicht ist gerade dann das Aussergewöhnliche ganz in Ihrer Nähe und es beglückt Sie, ganz einfach, wenn Sie dazu bereit sind!

Dann sollten Sie, wenn immer möglich Wildheit akzeptieren und fördern, sie schenkt Ihnen mehr als sie glauben!

Stadtwildnis bereichert und verschönt, hilft Insekten und Vögeln

Kleine Nischenbiotope müssen nicht überall sein, aber da, wo wir sie sehen, bereichern sie nicht nur das Stadtbild. Insekten und Vögel interessieren sich auch für diese Schönheiten, schließlich können hier auch Nektar und Insekten gefunden werden.

(gesehen in der "grünen Hauptstadt Europas 2017" Essen)

Wildkatzen, einst auch hier heimisch.

Bau von Insektenhotels (Bauanleitung Kreisgruppe BUND Traunstein)

Habt Ihr sie entdeckt? die 5 Mauerbienen?

Insektenhotels, kleine Welten  im Garten und auf der Streuobstwiese sind einfach herzustellen. Der NABU und der BUND haben hier auf vielen Seiten ausreichende Beispiele eintwickelt. Lasst Euch ein auf das faszinierende emsige Summen vor den kleinen Brutröhren der Wildbienen. Jetzt schon sind sie zu Gange, die kleinen Wildbienen, Mauerbienen und die anderen Insektenarten.

Das Futterangebot ist noch nicht so prächtig, es reicht aber für die erste Generation nach der Winterruhe. Nun sind diese Insekten dabei für Nachwuchs zu sorgen. Alte Bäume sind rar, Nisthöhlen ebenso. Um so erfreulicher für uns, haben wir uns ein Insektenhotel gebaut und in die Sonne gestellt, so werden die kleinen "Brummer" diese Hilfe dankbar annehmen, unsere Blütenbestäuber, die kleinen Helferinnen mit dem leisen Summen, Wildbiene und Co.

Machen Sie mit, ein wenig Wildnis im eigenen Garten ist förderlich für Insekten und Wildbienen. Bestäubte Obstbäume führen zu einer reichen Ernte. Helfen wir auch den Wildinsekten sich prächtig zu vermehren. In den Brutröhren entwickeln sich wie im Bienenstock die jungen Wildbienen. Bald schon werden sie diese Niströhre verlassen und auf ihren Nektarflug gehen. Dabei bestäuben Sie die Blüten und sorgen für eine Vielzahl von Blumen und Früchen. Ohne Insekten gäbe es keine Vielzahl von Pflanzen in der freien Landschaft.

Macht mit, sorgt für mehr Wildnis und Ruhezonen in unserer vielfältigen Landschaft, ein begrüntes Dach gehört dazu wie ein Garten, der auch ein wenig verwildert sein darf.

Willkommen auf der Internetseite des BUND Friesenheim

Was macht der  BUND Friesenheim? Sehen Sie schon mal bei AKTUELL oder  Termine nach. und besuchen Sie uns wieder, oder helfen Sie uns, es lohnt sich!

Insekten - Bedrohlicher Artenrückgang hat Auswirkung auf Lebensmittelproduktion

 

Wer der Meinung ist, Insekten seien lästig und verzichtbar, der irrt gewaltig. Es bleibt jedem Menschen vorbehalten, wie Sie/ Er / sich zu Phänomenen der Natur verhält, aber unbestritten, der Rückgang der Insektenvielfalt beschleunigt das Artensterben.

Unbestritten ist der negative Einfluss des Menschen. Artenrückgang und Aussterben von Arten ist hausgemacht, durch Flächennutzung und Umwandlung von Natur in landwirtschaftliche Nutzung oder Überbauung.

Weniger Insekten bedeutet aber auch Rückgang der Lebensmittelproduktion und Steigerung der Abhängiigkeit von Saatgutherstellern. Es kann nicht sein, dass mit Gentechnik versucht wird Verluste der Natur (Insektenbestäubung) auszugleichen. Das würde die Preise in die Höhe treiben und die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte vermindern. Schon heute ist es schwierig gut schmeckende Kartoffeln zu bekommen, die Artenvielfalt ist auch hier schon auf der Strecke geblieben, das hat allerdings andere Gründe, der Verlust kleinerer Saatguthersteller zu Gunsten einiger weniger Großproduzenten.

 

 

 

Dieselsubvention, Stoppt diesen Unsinn!

Industriegebiet Schuttern Ausgleichsmaßnahmen

Für den BUND war die Erweiterungsplanung der Firma Albea vom Naturschutzbeauftragten in ausreichender Weise untersucht worden. Dieser hatte Zaun- und Garteneidechse festgestellt. In einer Vergrämungaktion durch Folienabdeckung wurden diese Tiere gezwungen auf ein eigens neu angelegtes Steinhaufenbiotop und eine Schotterung umzusiedeln. Dies ist wohl erfolgreich gelungen. Der BUND hat diese Planung nur zur Kenntnis genommen und lobt die hervorragende Verwirklichung des Naturschutzes mit dem Wunsch, dass diese Fläche, angrenzend an das Firmengelände, auch weiterhin über viele Jahre Refugium für seltene Arten bleiben wird.

Antibiotika-resistente Keime werden in Massentierställen und industrieller Tierhaltung gefördert und sind eine ernste Bedrohung für uns Menschen

Atomkraftwerk Fessenheim weiter am Netz

Skandalös, das AKW Fessenheim an der Deutsch-Französichen Grenze am Rhein bleibt weiterhin am Netz und gefährdet die Menschen von Basel bis Karlsruhe. Sollte es zu einer Havarie kommen, Menschen sind nicht unfehlbar, die Technik schon zwei mal nicht, wäre unsere Region für lange Zeit unbewohnbar. Eine Wirtschaftsregion in einer beliebten Landschaft verlöre seine Daseinsberechtigung mit einem Schlag.

Wir wollen das nicht! Werdet aktiv, wehrt Euch gegen Fessenheim!

(Artikel der BZ Freiburg über den Link in der Überschrift lesbar)

Microplastic, eine Gefahr für unsere Umwelt

In Baden-Württemberg wird die Belastung von Gewässern mit Microplastic untersucht. Diese Stoffe gelangen zum Teil über die Abwässer der Haushalte von Handwerksbetrieben oder gewerblichen Betrieben in die Abwässer. Als Zusätze in Produkten sollen sie die Verarbeitungseigenschaften verbessern. Dies ist aber aus der Sicht der Umweltverbände der falsche Weg. Alternativen wären organische leicht abbaubare Zusätze, die den gleichen Effekt verwirklichen können.

Industrie, Handel und Verbraucher sind aufgefordert sich gegen die Produkte mit Microplastic zur Wehr zu setzen und zu anderen Produkten zu greifen. Unsinnig sind diese Zusätze z.B. bei Zahnpflegepasten. Zahnpasten besitzen in der Regel neben den waschaktiven Bestandteilen gemahlener Kalk oder Kreide. Kalzium poliert die Oberfläche und erleichtert das Ablösen der Plaque Beläge. Microplastic in diesen Produkten ist nicht notwendig, belastet aber die Gewässer und wird für Plankton und Fische zum Problem. In Gewässern bleiben diese Stoffe für meherere Jahrzehnte erhalten, da sie nur schwer abbaubar sind, zudem werden sie von Organismen aufgenommen und gelangen in den Nahrungskreislauf des Menschen.


Finger Weg von Microplastic in Produkten!

Mit Bussen und der Bahn durchs "Ländle", hier können Sie Ihre Fahrtstrecke planen !

Ferienplanung beginnt im Januar. Lassen Sie sich verführen von den Wanderwegen in Deutschland. Warum denn in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah

www.wanderverband.de/conpresso/_rubric/index.php

22. November 2015

Die Informationsseite des BUND mit aktuellen Kommentaren, Meinungen und Stellungnahmen

Naturschönheiten sind anspruchsvoll, Besipiel Ameisenbläuling

Wiesenbläuling bei der Eiablage

Der große Ameisenbläuling kann nur überleben, wenn die Ramenbedingungen stimmen. Er Benötigt zum überleben:

  • den großen Wiesenknopf (hier im Bild)
  • ein Ameisenvolk, das die Raupe im Bau pflegt und über den Winter bringt
  • ausreichend Futterpflanzen, neben Wiesenknopf Mädesüß und Blutweiderich

Der Specht, Markierung des Revieres durch Klopfgeräusche

Schmetterlingsland Baden-Württemberg - eine Aktion des BUND

Landkärtchen (Frühjahrsfalter)

Landkärtchen (Frühlingsfalter)

Schmetterlinge sind die Juwelen der Lüfte in unserer Landschaft. Lautlos überfliegen sie die Wiesen und Waldränder und suchen sich die sonnigen Plätze. Dort, wo ihre Futterpflanzen zu finden sind und wo sie erfolgreich eine Eiablage vornehmen können, dort werden wir sie auch finden. Schmetterlinge sind sensible Wesen die uns die Qualität des Biotopes anzeigen. Wo keine Lebenschance besteht, da sind auch keine Schmetterlinge zu finden.

Vielfältige Landschaft, Gewässerranstreifen, artenreiche Wiesen und Biotopvernetzung mit Blütenpflanzen und Ruhezonen sind Voraussetzung für diese Gaukler der Lüfte ganz in unserer Nähe.

Über diesen Link in der Überschrift werden Sie zu einer interessanten Seite geführt, hier ist auch etwas für Experten zu finden oder jene, die mehr über Schmetterlinge erfahren wollen.

Weidetierhaltung ist Grundvorraussetzung für Bio

Milchproduktion kann nur artgerecht sein, wenn die Rinder ihrem Bewegungsdrang auch nachgehen können, deshalb ist Weidetierhaltung zu fordern und zu fördern. Milchkühe im Stall ohne Freigang leben nicht artgerecht, zum Teil sogar tierquälerisch; Dies gilt auch für Schweinetierhaltung oder andere Massentierhaltungen (übrigens; Eine glückliche Kuh trägt Hörner!)

Wildkatze, Jäger zum Nutzen der Artenvielfalt

Die Wildkatze ist ein wichtiges Glied zur Regulierung der Kleinsäuger-Populationen, sie benötigt aber Deckung, das bedeutet Ruhezonen in der Landschaft. Ziel muss es sein, wieder mehr Ruheräume und Biotopstrukturen zu schaffen, die über eine Vernetzung diesen Jägern wieder eine Chance geben kann.

Gefordert ist eine Konzeption zur Schaffung neuer verloren gegangener Biotopverbünde, hier sind politische Gremien, Kommunen, Landwirte und Besitzer von Flächen in der offenen Landschaft gefordert, das kann der ehrenamtliche Naturschutz nicht alleine erreichen. Ein gesellschaftlicher Konsens ist Grundvoraussetzung für den Erhalt und die Erhöhung der biologischen Vielfalt. Die Zukunft unser aller hängt davon ab.

Atommüll, Desaster der Gegenwart

Dieser  international für Aufsehen erregte  Film  "Alptraum Atommüll" wurde bereits in ARTE ausgestrahlt, auf Wunsch kann er hier in Friesenheim noch einmal gezeigt werden, bitte Kontakt aufnehmen unter:

BUND-Friesenheim@online.de

lesen Sie dazu den Text hier links!

BUND Clip zur Klimapolitik "Ist mir egal"

Quelle: http://friesenheim.bund.net/startseite/