BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Wildbienen, eine nicht zu verachtende Insektengruppe

Erneuerbare Energien: Photovoltaik und Winkraft, stärkste Zugpferde für eine sinnvolle Energiewende

Exkursion zu erneuerbaren Energien, BUND war dabei

Die ersten Windräder hatten Getriebe, brannten gelegentlich ab und verursachten Lärm. Heute hören sie nur noch die Windgeräusche. Aber auch da ist der Fortschritt nicht stehen geblieben, neuartige Oberflächen, besondere Geometrien der Flächen lassen Flügel leise werden.

Die optischen Veränderungen mögen störend sein, aber ein Blick über die Megastädte und Straßenknäuel ist auch nicht gerade erbaulich. Wer aber den ökologischen Vorteil sieht, der kann auch zu Windkraftanlagen mit einer größeren Gelassenheit hinaufschauen, wie sie Stom erzeugen.

 

 

Wildnis bedeutet auch Schönheit, oder was Sie so noch gar nicht gesehen haben

Stubenfliege auf Mohn

Was sie hier erblicken, es ist alltäglich aber auch wieder selten. Wir haben den Blick verloren für das Kleine und Feine. Statt dessen verlieren wir uns in den Welten des Konsums und der Gräueltaten des Verbrechens.

Lassen Sie sich mehr Zeit beim Betrachten der Natur. Aus ihr sind wir entstanden, sie kann auf Augenhöhe betrachtet, eine große Bereicherung sein, wenn wir es nur wollen. Doch eingefahrene Muster verhindern oft das Schöne ganz in der Nähe zu entdecken.

Nehmen Sie sich mehr Zeit, manchmal sind es nur wenige Minuten, aber verweilen Sie mal an einer Stelle, die Sie noch nie interessiert hat. Vielleicht ist gerade dann das Aussergewöhnliche ganz in Ihrer Nähe und es beglückt Sie, ganz einfach, wenn Sie dazu bereit sind!

Dann sollten Sie, wenn immer möglich Wildheit akzeptieren und fördern, sie schenkt Ihnen mehr als sie glauben!

Bau von Insektenhotels (Bauanleitung Kreisgruppe BUND Traunstein)

Habt Ihr sie entdeckt? die 5 Mauerbienen?

Insektenhotels, kleine Welten  im Garten und auf der Streuobstwiese sind einfach herzustellen. Der NABU und der BUND haben hier auf vielen Seiten ausreichende Beispiele eintwickelt. Lasst Euch ein auf das faszinierende emsige Summen vor den kleinen Brutröhren der Wildbienen. Jetzt schon sind sie zu Gange, die kleinen Wildbienen, Mauerbienen und die anderen Insektenarten.

Das Futterangebot ist noch nicht so prächtig, es reicht aber für die erste Generation nach der Winterruhe. Nun sind diese Insekten dabei für Nachwuchs zu sorgen. Alte Bäume sind rar, Nisthöhlen ebenso. Um so erfreulicher für uns, haben wir uns ein Insektenhotel gebaut und in die Sonne gestellt, so werden die kleinen "Brummer" diese Hilfe dankbar annehmen, unsere Blütenbestäuber, die kleinen Helferinnen mit dem leisen Summen, Wildbiene und Co.

Machen Sie mit, ein wenig Wildnis im eigenen Garten ist förderlich für Insekten und Wildbienen. Bestäubte Obstbäume führen zu einer reichen Ernte. Helfen wir auch den Wildinsekten sich prächtig zu vermehren. In den Brutröhren entwickeln sich wie im Bienenstock die jungen Wildbienen. Bald schon werden sie diese Niströhre verlassen und auf ihren Nektarflug gehen. Dabei bestäuben Sie die Blüten und sorgen für eine Vielzahl von Blumen und Früchen. Ohne Insekten gäbe es keine Vielzahl von Pflanzen in der freien Landschaft.

Macht mit, sorgt für mehr Wildnis und Ruhezonen in unserer vielfältigen Landschaft, ein begrüntes Dach gehört dazu wie ein Garten, der auch ein wenig verwildert sein darf.

Willkommen auf der Internetseite des BUND Friesenheim

Was macht der  BUND Friesenheim? Sehen Sie schon mal bei AKTUELL oder  Termine nach. und besuchen Sie uns wieder, oder helfen Sie uns, es lohnt sich!

Mit Bussen und der Bahn durchs "Ländle", hier können Sie Ihre Fahrtstrecke planen !

22. November 2015

Die Informationsseite des BUND mit aktuellen Kommentaren, Meinungen und Stellungnahmen

Naturschönheiten sind anspruchsvoll, Besipiel Ameisenbläuling

Wiesenbläuling bei der Eiablage

Der große Ameisenbläuling kann nur überleben, wenn die Ramenbedingungen stimmen. Er Benötigt zum überleben:

  • den großen Wiesenknopf (hier im Bild)
  • ein Ameisenvolk, das die Raupe im Bau pflegt und über den Winter bringt
  • ausreichend Futterpflanzen, neben Wiesenknopf Mädesüß und Blutweiderich
  • extensive Bewirtschaftung, gezielter Einsatz von Mähgeräten

Weidetierhaltung ist Grundvorraussetzung für Bio

Milchproduktion kann nur artgerecht sein, wenn die Rinder ihrem Bewegungsdrang auch nachgehen können, deshalb ist Weidetierhaltung zu fordern und zu fördern. Milchkühe im Stall ohne Freigang leben nicht artgerecht, zum Teil sogar tierquälerisch; Dies gilt auch für Schweinetierhaltung oder andere Massentierhaltungen (übrigens; Eine glückliche Kuh trägt Hörner!)

Wildkatze, Jäger zum Nutzen der Artenvielfalt

Die Wildkatze ist ein wichtiges Glied zur Regulierung der Kleinsäuger-Populationen, sie benötigt aber Deckung, das bedeutet Ruhezonen in der Landschaft. Ziel muss es sein, wieder mehr Ruheräume und Biotopstrukturen zu schaffen, die über eine Vernetzung diesen Jägern wieder eine Chance geben kann.

Gefordert ist eine Konzeption zur Schaffung neuer verloren gegangener Biotopverbünde, hier sind politische Gremien, Kommunen, Landwirte und Besitzer von Flächen in der offenen Landschaft gefordert, das kann der ehrenamtliche Naturschutz nicht alleine erreichen. Ein gesellschaftlicher Konsens ist Grundvoraussetzung für den Erhalt und die Erhöhung der biologischen Vielfalt. Die Zukunft unser aller hängt davon ab.

Quelle: http://friesenheim.bund.net/startseite/