Dachbegrünung am Sporthallenanbau gefordert

Sensenkurs 2013 des BUND in HHeiligenzell (Friesenheim) Lahrer Zeitung 8.8.13

Exkursion Klosterhof Abtsberg Lahrer Zeitung

Ehrung beim BUND Friesenheim Juni 2012

Bild: Bohnert Seidel

Auch in diesem Jahr hat der BUND zwei Beiträge zur Betreuung von Kindern in den großen Ferien beigetragen. Erstes Projekt war eine Fahrt mit den Rädern zum Bauernhof in Lahr, dann wurden Nistkästen gegen Ende der Ferien gebaut aus vorgefertigten Holzteilen. Der Regionalberband Freiburg des BUND hat diese Bausätze in einer Behindertenwerkstatt anfertigen lassen.

(in der Überschrift kommen Sie zum Zeitungsbericht PDF-Format)

BUND Schreibt an Verkehrsminister Herrmann

Presseberichte des ersten Halbjahres 2011

Auch die Badische Zeitung hat sich das Thema aufgegriffen, Friesenheim und Lahr sind nicht der Nabel der Welt . Flugplätze sind reichlich vorhanden und eine fliegerische Nutzung auf dem zukünftigen Gelände von Lahr und Friesenheim ist schädlich für eine vernünftige Entwicklung vorhandener Flächen. die endlich für eine ökologisch sinnvolle Überplanung freigegeben werden müssen. Der Papstbesuch kann hier die Chance sein einen Schlusstrich zu machen. Wirtschaftsgrößen der Region können ohne großen Zeitverlust den Flughafenn Enzheim oder Basel nutzen. Für kleine Maschinen stehen die Flugplätze Offenburg und Schmiehheim bereit.

BUND Friesenheim wünscht bessere Anbindung der Radwege

Bericht der BZ Lahr vom 9.5.11

 

Vogelkästen zu bauen, die Zusammenhänge von Natur- und Umweltschutz, die notwendigen Lebensräume der leichten Geschöpfe der Lüfte zu vermitteln, dies war ein Anliegen des BUND Friesenheim in diesem Jahr.

Also lernten die Kinder bevor es an die praktische Arbeit ging, warum Vögel Nester brauchen, welche Nester zum Beispiel von Höhlenbrütern gerne angenommen werden. Da leider Totholz, also auch alte hohle Bäume schnell der Säge zum Opfer fallen, sind Vogelkästen immer gern gesehene Alternativen zur nicht mehr vorhandenen natürlichen Bruthöhlen. Natürlich baut ein Vogelpaar nur dort, wo auch genügend Nahrung zu finden sein wird, also Gärten mit vielen Hecken und heimischen Gehölzen, wo nicht gespritzt wird. Bevor es aber ans Schrauben ging, lief man schnell zum Kindergarten, dort war im Gebälk ein Nest eines Rotschwanzes. Dieses wurde von  eifrigen Jungen heruntergeholt und jetzt sah man erst, mit wie viel Mühen solch ein Nest mit Zweigen geflochten worden ist und wie weich es mit Tierhaaren und Heu ausgepolstert war. Weiter ging es an den Bach, dort hing ein Nistkasten, so wie er heute gebaut werden sollte. Darin ein Nest mit zurückgebliebenen Eiern, da ist wohl was schief gelaufen.

Flugs wurden nun auf dem Schulhofgelände die Bausätze des BUND ausgepackt und alle Holzteile zurechtgelegt und probeweise einmal zusammengestellt, so konnten die Kinder erst einmal die Umrisse des Bauwerks in Händen halten. Der schwierigere Teil war dann das zusammenschrauben. Einer dreht die Schraube ein, einer oder zwei halten das Holz, eine kleine Lehrstunde der Physik ganz nebenbei zeigte: Kraft und Gegenkraft führt zum Ziel. Ein Vogelhaus wie man es aus den Bildern kannte, sogar mit Öffnungsluke und Sitzstange für die Vogeleltern. Nach drei Stunden war das Werk geschafft, jedes Kind durfte einen Kasten mit nach Hause nehmen und manche hatten eine kleine Blase auf der Handfläche, dennoch hoch zufrieden ging es mit den Eltern nach Hause den neuen Kasten gleich an einem Baum aufzuhängen.

Lahrer Zeitung

Bäche und Gräben auf dem Prüfstand

BUND legt in der Hauptversammlung seine Arbeitspläne vor

BZ Lahr- Von unserem Mitarbeiter Hagen Späth

FRIESENHEIM. Im Zentrum der Hauptversammlung der Ortsgruppe des Bundes für Natur- und Umweltschutz (BUND) haben die Aktivitäten gestanden, die 2010 geplant sind. So soll die Untersuchung verschiedener Gräben und Bäche auf der Gemarkung weiter geführt werden. Auf dem Programm steht auch das Aufhängen von Nistkästen für Falken, Steinkäuze und Singvögel. Die Versammlung in der Gaststätte Krone am Dienstagabend war mit einer Handvoll Mitglieder nur spärlich besucht.

Vorsitzender Wolfgang Huppert berichtete zunächst von einem arbeitsreichen Jahr 2009 mit Bachbegehungen, der Teilnahme am Ferienprogramm mit einem Exkurs zum Grundstück der Baumpatenschaft an der Schutter, der Einrichtung einer eigenen Homepage und einem Mähkurs mit Sense. Als besonders interessant beschrieb der Vorsitzende den Besuch der Baumschule am Kaiserstuhl im Liliental, bei der in einer Führung auch der Frage nachgegangen worden sei, wie weit sich die Klimaerwärmung auf die verschiedenen Baumarten auswirke.

In diesem Jahr weitergeführt werden soll die Untersuchung einiger Bäche und Gräben, die Huppert im vergangenen Jahr mit zwei Jugendlichen des Jugendbüros begonnen hatte. Ziel soll sein, die Bäche und Gräben zu erfassen, ihre ökologische Wertigkeit zu beurteilen und eine Dokumentation darüber zu erstellen, die dann dem Gemeinderat vorgelegt werden soll. Die kleine Gruppe will auch Vorschläge erarbeiten, wie ökologisch wenig hochwertige Bäche renaturiert werden können. "Denn Bäche sind Lebensadern der Natur." Eine einfache Handhabe, um Gräben schonender auszuputzen, sei zum Beispiel, nicht den ganzen Graben auf einmal zu säubern, sondern Stück für Stück jedes Jahr eine bestimmte Strecke. So könne sich das Leben im und am Graben wieder erholen. Wolfgang Huppert: "Woanders wird das schon lange so gemacht, in Friesenheim leider immer noch nicht."

Eine weitere Aktion im Laufe des Jahres soll das Aufhängen von Nistkästen für verschiedene Vögel sein. Einen Falkenkasten hatte Huppert schon mitgebracht. Die vom Lahrer Nabu gefertigte Nisthilfe soll in die hohen Pappeln an der Schutter gehängt werden. Er habe bei der Gemeinde angefragt und eine erfreulich schnelle Antwort von Markus Reinbold vom Bauamt erhalten. Die Gemeinde müsse dort eh eine Pappel fällen, die morsch sei. In diesem Zuge könnte der Falkenkasten mit dem Hubwagen angebracht werden. Die Gemeinde unterstütze das Bestreben, hier Falken anzusiedeln, weil die Raubvögel die Tauben auf der Gemarkung in Grenzen halten könnten. Die kleine Runde beschloss, weitere Nistkästen für Steinkäuze und Singvögel anzuschaffen und aufzuhängen.

Mitglieder: 31, Förderer: 73

Kontakt: Wolfgang Huppert, Telefon: 07821/997627, E-Mail: bund-friesenheim@online.de

22. Januar 2010

Bäche Friesenheims, keine naturnahen Gewässer

Bäche, einst die "Lebensadern" der Natur, so sind sie heute größtenteils zu Abwasserkanälen degradiert  mit entscheidenden Nachteilen für unseren Artenreichtum, denn dieser bleibt durch Uferbebauung, Bachsohlenbefestigung und Begradigung auf der Strecke.


„Bäche nicht im Idealzustand“

Der BUND-Ortsverband Friesenheim erarbeitet Analyse für Verwaltung und Gemeinderat FRIESENHEIM (BZ). Der BUND Friesenheim arbeitet an einer Bachuntersuchung, die den ist- Zustand feststellt und anhand einer Analyse der Ufer, des Gewässerverlaufs und seiner Integration in die Landschaft zu einem Leitfaden zur Sanierung einzelner Bereiche führen soll. Dies teilt der Ortsverband in einer Pressemitteilung mit. Das Ergebnis der Untersuchungen würde für Verwaltung und Gemeinderat ein Arbeitspapier werden, um künftig die Gewässersituation in einen natürlichen Zustand zurückversetzen zu können. Erstmals solle den Entscheidungsträgern

eine Gesamtübersicht gegeben werden, mit der die Gewässergüte sowie die Natürlichkeit der Bachverläufe wieder hergestellt werden könne, wo es städtebaulich möglich sei. Dies müsse nicht gleich mit hohen Kosten verbunden sein, das zeige der Vergleichmit Tiefbauprojekte, die dieGemeinde „mit eigenen Leuten ohne Aufträge an Dritte“ in Heiligenzell vorgenommen habe. In wieweit Projekte an einem Gewässer verwirklicht werden können, sei „auf anderer Ebene zu entscheiden“, so der Bund. Er gehe aber davon aus, dass in fünf bis zehn Jahren möglich sei. Jugendliche aus Friesenheim unterstützen den BUND. Die Umweltschützer hoffen, bis Ende der Sommerferien die Untersuchung der Verwaltung und den Ratsfraktionen im Gemeinderat vorlegen zu können.

 

Gefahren durch Radwegeführung (Badische Zeitung)

 

BUND entdeckt Gefahr für Radler

Umweltschützer kritisieren Planungsfehler am Radweg (dieser Tage wird diese Stelle entschärft 20.01.10)

FRIESENHEIM (BZ 10.11.09). Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) in Friesenheim kritisiert die Planung des neuen Radwegs von Friesenheim nach Heiligenzell und spricht in diesem Zusammenhang von einer "potenziellen Todesfalle für Radfahrende" . Die Gemeinde habe nach der Bund-Intervention zugesagt, die Situation zu entschärfen.

In dem von Wolfgang Huppert unterzeichneten Schreiben an die Verwaltung, die Fraktionen im Gemeinderat und das Landratsamt wird vom BUND "die endlich erstellte langersehnte Verbindung für Radfahrende und zu Fuß Gehende zwischen Friesenheim und Heiligenzell" begrüßt. Aber leider sei in der Planung übersehen worden, dass die Einmündung des Radwegs, so wie sie zurzeit besteht, eine potenzielle Todesfalle für Radfahrende sei, heißt es weiterhin.

Wie Huppert gestern auf Nachfrage der BZ ausführte, sei die Überquerungshilfe vor dem Ortseingang Friesenheim, etwa zehn Meter vor dem letzten Haus, der neuralgische Punkt. Autofahrer würden dort beim Passieren leicht verschwenken und dabei den Radweg schneiden. Das könne zu sehr gefährlichen Situationen führen. Huppert ist nach eigenen Angaben schon selbst einmal nur knapp davongekommen: "Fast wäre ich auf dem Kühler gelandet."

Auf Anfrage bei der Verwaltung sei dem BUND laut Pressemitteilung bestätigt worden, dass das Problem bekannt sei und man nachbessern werde. Der BUND kritisiert, dass die Pläne für dieses Bauprojekt im Vorfeld nicht für Bürgerinnen und Bürger und Umweltverbände offengelegt worden sei. "Diese Planungspanne hätte vermieden werden können und damit auch die nun anstehenden Mehrkosten und der zusätzliche bauliche Aufwand." Auf BZ-Anfrage erklärte Huppert, dass zwar ein auswärtiger Naturschutzbeauftragter zu den Plänen Stellung genommen habe. Aber dabei es sie offenkundig ledglich um die Belange von Flora und Fauna gegangen. Huppert: "Wir haben die Pläne nicht gekriegt."

Huppert fordert, dass der aus Heiligenzell kommende Verkehr unbedingt am Ortseingang Friesenheim auf einmündende Radfahrer aufmerksam gemacht werden müsse. Leider hätten in Deutschland die Radfahrer weniger Rechte, als es zum Beispiel in Holland der Fall sei: "Dort haben Radfahrer im Kreisverkehr immer Vorfahrt."

Weiter kritisiert der Bund, dass der Erdaushub vom Radwegebau Friesenheim-Lahr an der B 3 eingeebnet werden soll, anstatt die teuer angelegten Erdhügel als Biotopverbund vom Landschaftsschutzgebiet Schutterlindenberg nach Friesenheim zu erhalten und zu bepflanzen. Dies sei ein von der Landesregierung unterstütztes Vorhaben, das die Naturschutzverbände seit Jahren fordern. Doch müssten den Worten auch Taten folgen, so der Bund.

BUND zu "Enschleunigung der Gewässer Friesenheims"

Ferienprogramm Gem. Friesenheim "Wildbienenhotel"

Nummer 196-26.08.09 LZ Text: Bohnert-Seidel

Friesenheim

Kinder bauen im Handumdrehen »Hotels« für wilde Bienen

Hilfe für die Insekten im »Weltkrieg gegen die Natur«

Schuttern (cbs). Auf der Wiese des BUND Friesenheim bei der Bachpatenschaft in Schuttern bewegten sich am Freitagmittag nicht nur Schmetterlinge, Hummeln und Fliegen. Acht Kinder tummelten sich hier und bastelten ihr eigenes Wildbienenhotel und Insektenappartements.<//font>

»Nist- und Uhterschlupf-möglichkeiten für Insekten sind in unserer ausgeräumten Landschaft leider selten«, erklärte Wolfgang Huppert, der Vorsitzende des BUND. Umso wichtiger sei es, für natürliche Schlupflöcher zu sorgen. Genau das nahmen sich die Jungs und Mädchen aus Friesenheim zu Herzen und bastelten für die Gärten zu Hause Insekten- und Wildbienenhotels. Es muss nicht das Baukastensystem aus dem Baumarkt sein. Natürliche Schlupflöcher bieten Hölzer aus Bambus oder Holunder. Auf eine Länge von rund 15 Zentimeter zusammengesägt, im Bündel gestapelt und zusammengebunden - fertig ist das beste Hotel für die nützlichen Insekten.<//font>

Jochen aus Oberweier hält sein Bündel freudestrahlend in die Luft. Auf der Wiese des BUND fühlt er sich in seinem Element.<//font>

Dominic bohrt mit dem Handbohrer Löcher in ein Holzstück. Es gibt viele Varianten für die »Hotels« - von der mit Hölzern gefüllten Dose bis zum löchrigen Ziegelstein. Wichtig sind die Schlupflöcher, weil sie eine Eiablage für den Herbst und Winter ermöglichen. »Wildbienen bekämpfen Schädlinge«, weiß Huppert. Wer sein Hotel beispielsweise an den Kirschbaum hängt, dürfte im kommenden Frühjahr weniger kleine Würmer und Raupen als »Mitesser« in den roten Früchten feststellen.<//font>

Mit ihren kleinen bescheidenen Einrichtungen tragen die Kinder zur größeren Population der dezimierten, nützlichen Insekten bei. »Der Bestand ist in den vergangenen 50 Jahren rapide zurückgegangen«, betonte Huppert. Ursachen hierfür seien leer geräumte Gärten, Totholz verschwinde aus Wäldern und von Wiesen, die Landwirte setzen mehr Chemie ein und pflanzten mehr Monokulturen. »Im Prinzip führen wir einen Weltkrieg gegen die Natur«, so Huppert. Umso wichtiger sei es, sich auch um die kleinen Geschöpfe zu kümmern. Wildbienen und Insekten aller Art sind Teil der Artenvielfalt.<//font>

Besuch im Aboretum - Kaiserstuhl BZ Artikel

Mähen mit der Sense BZ Artikel 10.06.09

Presse - Lahrer Zeitung Die. 14.April.2009

Die Lahrer Zeitung berichtet über unsere Jahreshauptversammlung


Presse- Badische Zeitung vom 27.03.09


20. April 2006

VHS und BUND, Exkursion nach Buchenbach zum Pelletswerk Dold

Komfortabler Brennstoff - Kraft-Wärme-Kopplung bei Dold

Holz, ein Rohstoff seit Menschengedenken, wurde im Schwarzwald schon immer intensiv genutzt, der Wald nachhaltig bewirtschaftet. Neue Techniken ermöglichen, Holz als Brennstoff komfortabler zu nutzen, als noch vor wenigen Jahren. Was in Österreich schon längst Alltag in vielen Kommunen und Privathaushalten ist, die automatische Befeuerung der Pelletsheizungen, gewinnt auch hier zu Lande langsam an Bedeutung. BUND und VHS boten eine Exkursion zu den Dold Holzwerken in Buchenbach, hier konnten sich die zahlreichen Interessierten in das “Geheimnis” der Pelletsherstellung einweihen lassen. Das Holzwerk ist für einen täglichen Umsatz von 1200 bis 1800 Festmetern Holz aus dem Schwarzwald ausgelegt, dies sind 30 bis 50 Lkw pro Tag.

Bei der Verarbeitung des Holzes — vornehmlich Tanne, Fichte, Douglasie und Kiefer — zu Brettern und Balkenholz fallen natürlich auch Sägespäne an, die schwierig zu handhaben sind, schlecht verheizt werden können und als Staub extreme Explosionsgefahr darstellen. So lag es nahe, diesen “Rohstoff” in eine andere Form zu bringen. Nach dem Trocknen und Vermahlen werden die Späne in einem Mahlwerk, ähnlich einer Knochenmühle, zu feinem Mehl vermahlen und unter dem Druck von 20 bis 25 bar und Wärme von 110 Grad Celsius zu kleinen staubfreien “Holzpellets” gepresst. Das Sägemehl ist dann um das 6,8-Fache verdichtet. Im Jahr werden so etwa 36 000 Tonnen Pellets hergestellt.

Kaufmännisch rechnete sich die Anlage auch durch die Nutzung des Abfallholzes des Werkes in einer eigenen Kraftwerkszentrale. Hier wird das minderwertige Holz, die Endstücke und Bruchholz verbrannt, der Dampf aus dem Wasserkessel treibt eine Turbine an, die an einen Stromgenerator angeschlossen ist. Das Kraftwerk produziert den Strom für das gesamte Werk und den Ort Buchenbach. Die Wärme des Kraftwerkes, der heiße Wasserdampf wird zur Trocknung des Holzes verwendet.

Die hier erzielten Wirkungsgrade liegen weit über den Werten der Kraftwerkstechnologie der Großkraftwerke der Energieversorger. Während in Großkraftwerken jeglicher Bauart in der Regel die Wärme ungenutzt in die Umwelt abgegeben wird (Wirkungsgrad zirka 40 bis maximal 60 Prozent), kann bei der Kraft-Wärme-Kopplung ein Wirkungsgrad von über 90 Prozent erzielt werden. Ein Beispiel: Für die Trocknung der Hölzer würden pro Tag 350 Liter Heizöl benötigt. Die Dold Holzwerke erreichen eine Kosteneinsparung durch die Kraft-Wärme-Kopplung und entlasten die Umwelt, zirka 110 000 Liter Heizöl jährlich werden eingespart.

Für Wolfgang Huppert vom BUND Friesenheim ist hier konsequent der richtige Weg beschritten worden. Nach Auffassung des BUND sind die Zeiten für Megakraftwerke ausgelaufen, die Zukunft gehört den Kleinanlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Badische Zeitung vom 20.4.2006



Für Schulen und Jugendgruppen, aber auch für einzelne Naturbegeisterte besteht die Möglichkeit über eine Woche an einem "Bergwaldprojekt" teilzunehmen. Auf der Seite des Anbieters Bergwaldprojekt finden Sie über das Jahr verteilt von Kiefernpflanzung an der Ostsee bis zu Projekten im Osten Deutschlands oder ganz in der Nähe in Triberg interessante Angebote

Der gebildete Mensch macht sich die Natur zu seinem Freund /Friedrich Schiller

Die Akademie bietet einige interessante Exkursionen und Lehrgänge für Naturliebhaber/innen an.

Verarbeitung heimischer Hölzer

Produkte, angefertigt aus heimischen Hölzern bieten eine sinnvolle Alternative als Geschenk gegenüber den Massenprodukten der industriellen Fertigung.

Schauen Sie sich um, das Gute ist auch hier in Friesenheim zu finden, gehen Sie auf die Suche nach den sinnvollen heimischen Produkten.

Bilder vergrößern durch anklicken!

Wir empfehlen:

Bücher und andere Medien über Natur-und Umweltschutz finden Sie in großer Auswahl hier im Hause der Stadtbibliothek Lahr

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Der BUND Bundesverband ist erfolgreich gegen unsinnige Kohle Großkraftwerke vorgegangen. Viele Kohlemeiler wurden nicht genehmigt oder gar nicht erst gebaut. Nicht gebaut werden ist natürlich volkswirtsschaftlich der Königsweg, so bleibt das Geld für sinnvolle Investitionen  in intelligente BHKW Technik verfügbar, bei der die Wärme sinnvoll genutzt wird und nicht über Kühltürme und Flüsse vernichtet wird.

Zukünftige Stromversorgung in Europa muss heißen: Genehmigungen nur noch für Kraft Wärmegekoppelte Mini und Kleinkraftwerke die zentral gesteuert werden können. Nur so ist eine effiziente Stromversorgung ohne Verluste möglich. Das Monopol der Kraftwerksbetreiber zu Gunsten der Kommunalen Versorger kann Wirklichkeit werden zum volkswirtschaftlichen Nutzen von Deutschland und Europa.

Verschwendern die rote Karte zeigen, dazu sind Sie mit uns in der Lage. Machen Sie mit und kämpfen Sie mit uns gegen Verschwendung, Energievernichtung und gegen Kostentreiber Verlustleistung von Kraftwerken.

Ein Kraftwerk ist kein gutes Kraftwerk, wenn es abgeschrieben ist sondern wenn es von der ersten Stunde der Inbetribnahme Strom und Wärme produziert, die nicht verloren gehen, sondern möglichst zu 100% genutzt werden können

Ständige Behandlung  mit Insektiziden und Pestiziden intensiv genutzter Agrarflächen zerstören Artenvielfalt auf und unter der Erde. Die Umsetzung von Biomasse durch Microorganismen nimmt kontinuierlich ab. Eine ganze Kette von Arten sterben aus, weil die Nahrungsgrundlagen entzogen werden.

Nur Bioanbau mit einer natürlichen Schädlingsbekämpfung kann den rapiden die Menschheit bedrohenden Artenverlust aufhalten

Der Mensch muss mehr Naturräume als Reservate ausweisen, das hat schon auf unterster Ebene, der Kommune zu geschehen. Landwirte können Einfluss nehmen auf ihre Vertreter in Parlament und anderen Entscheidungsgremien. Dazu ist es aber unerlässlich sich auch mehr um Naturschutz zu kümmern und das Bildungsangebot der Naturschutzverbände anzunehmen oder Mitglied eines solchen Verbandes zu werden.

Wohin führt uns die Zukunft, eine Antwort können Sie  in Ihrem Kino sehen und hören, der Film ist in vielen Kinos angelaufen. Der Titel der "Dokumentation" "Die vierte Revolution" (Trailer anzusehen nach Anklicken der Überschrift!)

Das Klimakochbuch – Klimafreundlich einkaufen, kochen und ge­nießen” (Kosmos) ist ab jetzt im Buchhandel erhältlich. Über 40 le­ckere Rezepte und spannende Hintergrundinformationen im Buch zeigen, wie klimafreundliche Küche gelingen könne. Weniger Fleisch und mehr Bioprodukte, saisonale und regionale Vielfalt an Stelle globalisierter Einfalt seien das Motto. Und die Zutaten müssten nicht zwangsläufig Tofu und Grünkern heißen. Es könne auch mal Wild sein: So sei der Genuss von frei lebendem Wild eine klimafreundlichere Alternative für den Sonntagsbraten zur energieintensiven industriellen Mast von Hochleistungskühen.

ausgestrahlt: Dienstag, 13. Oktober 2009 um 21.00 Uhr und
15.10.2009 um 09:55

Ein Film, der international großes Aufsehen verursachte
Albtraum Atommüll

Ein sehenswerter Film, der uns mehr verraten hat  zu den bleibenden Schäden für Umwelt, Mensch und Biosphäre Erde! Im Atomlager Asse sind 125.000 Atomfässer in großer Tiefe gelagert, doch kommende Generationen müssen um ihr Leben bangen, dann nämlich, wenn die Fässer undicht geworden sind und geologische Verwerfungen den "verstrahlten Dreck" an die Oberfläche bringt in Form von verseuchtem Wasser in den  Brunnen der Region, in Form von rdioaktiven Gasen, die bei der Spaltung der nuklearen  "Reststoffe" frei werden, die Mobilisierung der mineralischen Metalloxide in obere Bodenschichten, die Mensch und Tier zugänglich sind.

Atomtechnik ist menschenverachtend, unverantwortlich und krankheitsauslösend


(Frankreich, 2009, 98mn)
ARTE F
Regie: Eric Guéret