BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Jugendprojekt im Ferienprogramm der Gemeinde

Der BUND betreut Jugendliche

Der BUND wird auch dieses Jahr präsent sein beim Ferienprogramm der Gemeinde. Für die Jugendlichen wird eine wichtige Aufgabe sein aus Materialien die wir bereit stellen ein Insektenhotel zu bauen. Neben Schilf aber auch Bambus benötigen wir Bretter und Schrauben / Schraubendreher und Sägen.

Natürlich alles im angemessenen Rahmen, Jede/r soll das Objekt der Freizeitaktivität am Ende mit nach Hause nehem können.

Das Programm für die Ferienaktivitäten ist bei der Gemeinde vorrätig.

 

 

Naturstoffe, nicht immer auch gut für uns Menschen

Natur ist mehr als Bäume und Pflanzen, Fische und Vögel.

Produkte aus der Natur waren schon zur Zeit der Pharaonen oder der Inkas aber auch  auf unserem Kontinent bei den Ureinwohnern hoch im Kurs. Die Wirkstoffe von überwiegend pflanzlichen Extrakten haben den Menschen in ihrer Not oftmals so geholfen, wie es heutige moderne Arzneien bei uns auch tun. Durch den Artenrückgang in der Pflanzenwelt werden leider Naturarzneien immer weniger zu finden sein, ein Problem.

Mit dem Verlust des Wissens über die Heilkräfte der Natur setzt sich der Mensch aber auch neuen Risiken aus. Erfahrungen, die vielleicht schon viele Generationen weiter gegeben wurden, gehen verloren. Neuartige Medikamente sollen das ersetzen, was verloren gegangen ist. Chance und Risiko bleiben. 

 

 

Bäche, Lebensadern der Natur

Bäche sind nicht nur Ableiter von Regenwasser und Quellwasser. Eine vielzahl von Kleinlebewesen finden sich an Ufer und auch im Gewässer. Von der Köcherfliegenlarve, den Amphibien bis hin zum Fischbestand. Gewässer zweiter Odrnung, dazu gehört auch die Schutter, bieten bei naturnaher Ufergestaltung vielen Arten einen reichhaltigen Lebensraum (Überlebensraum). Er ist zu schützen. Die Gewässerrahmenrichtlinie sieht vor, dass ein Randstreifen von 5 m nicht bewirtschaftet werden darf, auch Wege müssen diesen Abstand einhalten. Leider sieht es in vielen Regionen anders aus, auch in Friesenheim.

Warum ein Randstreifen?

Spritzmittel der Landwirtschaft sollen nicht direkt ins Gewässer gelangen. Leider kommen diese Substanzen auch über Sickerwasser und bei Regenfällen verstärkt ins Bachwasser und schädigt Kleinlebewesen und den Fischbestand.

Ökodiesel - ein großer Schwindel

Was sich im großen Maßstab zum Schwindel um die Sauberkeit von Dieselfahrzeugen in unserem Land dargestellt hat, zeigt die Unverfrorenheit der Lüge und des Betruges bis hinauf in  die obersten Etagen des Managements einiger Industrieunternehmen.

Dieselfahrzeuge werden seit Jahren mit subventionuiertem Treibstoff betrieben, eine Ausnahmegenehmigung ist für den BUND tolerabel, der Einsatz für Forst- und Landwirtschaft. Dass aber auch Privatfahrzeuge und Firmenwagen vergünstigten Diesel beziehen mit jeder Tankfüllung, das ist ungerecht und hilft dem Klimaschutz in keinster Weise. Mit Staatlicher Hilfe, durch Gesetzesvorlagen der konservativen Industriepolitik wird der Umwelschutz hintertrieben und zur Farce.

Der BUND Fordert sofortige Gesetzesänderungen, Diesel muss besteuert werden wie normaler Sprit, Firmen können die Ausgaben ja sowieso als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen und bekommen einen Teil der einbehaltenen Steuer rückerstattet. Es besteht kein Grund zur Klage, wenn alle Verkehrsteilnehmer gleich behandelt werden, deshalb

"Sofortiger Subventionsstopp bei Dieseltreibstoff!"

Veilfahrer können nach Vorlage eines Nachweises der beruchlich gefahrenen Kilometer diese auch steuerlich geltend machen, da braucht es keine Dieselsteuervergünstigung. Bliebe alles beim Alten, hätten wir eine Mehrfachsubventionierung!

Dieser Zustand muss beendet werden, möglicherwiese verstoßen geltende Gesetze in Deutschland bei dieser Art der Subventionierung gegen Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes.

Es wird Zeit nicht nur Sonntagsreden zu halten , sondern zur Gestaltung des Umweltschutzes und Klimaschutzes den Worten Taten folgen zu lassen. Übrigens, es ist eine hohe Kunst der Politik von eigentlichen Problemen mit andern unwichtigeren Theemen abzulenken, um nichts unternehmen zu müssen.

 

 

Mit Bussen und Bahn durchs Ländle, hier können Sie Ihre Route berechen

Biomasse, Schindluder der Lobyisten

Biomasse, was im ersten Moment gut klingt, die Lobbyisten haben dieses Wort für sich erobert, ist nicht unbedingt eine gute Masse.

Unter Biomasse wird schnell subsumiert, dass Abfälle aus der Landwirtschaft ökologisch verwertet werden können. Dies ist richtig, doch wird unsäglich Schindluder getrieben. Wir glauben Biomasse sei generell gut, doch als Kraftwerksrohstoff liegt der Haken im Detail.


Wenn für eine Biomasseanlage 300 ha Land benötigt wird, damit solch eine Anlage wirtschaftlich laufen kann und dann Mais und neuerdings Hirse angebaut wird, dann stimmen unsere Genehmigungsverfahren nicht. Wir erlauben wertvolle Flächen zu missbrauchen für eine fragwürdige Energieerzeugung die Land verbraucht und Artenvielfalt vernichtet. Die Gesetzeslage ist ungenau, ohne Einschränkung und lässt Missbrauch zu mit katastrophale Folgen.


Der Gewinn einer Biomasseanlage liegt aber nur bei 4,4 kwh pro Quadratmeter Ackerfläche


Bei Solarstrom ist der Anteil der gewonnenen Energie 32 kwh pro m².


Bei Solaranlagen auf Dach mit Südneigung ist der Ertrag aber 105 kwh pro m².


An diesem Beispiel sehen Sie, wie schnell durch fehlerhafte Information der Anschein erweckt werden soll, Biomasse ist gut und Biomassekraftwerke gehören zur Energiewende. Das Gegenteil ist aber der Fall. Biomassekraftwerke verbrauchen im Verhältnis zu viel Energie, diese Nutzung zerstört zudem unsere Artenvielfalt. Dies ist aber in den Berechnungen nicht enthalten.


Auf unseren Dächern entsteht kein Flächenverlust durch Solaranlagen Im Gegenteil, wir nutzen die ideale Sonnenausrichtung und haben nur Vorteile. Wenn Ihr Haus nicht in idealer Lage zur Sonne steht und die Dachfläche zu geringe Erträge erwirtschaften kann, dann raten wir Ihnen sich an einer Bürgersolaranlage zu beteiligen. Das ist für die Effizienz besser und für die Klimabilanz.


 

Facebook: BUND-Friesenheim

Wasser ist ein Grundrecht, Wasserwerke dürfen nicht privatisiert werden!

Machen Sie mit, Wasser ist lebenswichtig und darf nicht als Spekulationsobjekt privatisiert werden. Wer Wasservorkommen, Quellen, Wasserversorgung für Kommunen privatisieren will, vergreift sich am Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger. Wasserversorgung darf nicht als Handelsware in private Hände oder in die Hände von Hedgefonds oder ähnlicher Spekulationskonstruktionen der Banken gegeben werden.

Wasser muss in der öffentlichen Hand bleiben, nur die Kommunen dürfen über die Wasserrechte zur Versorgung der Bevölkerung verfügen dürfen, als Treuhänder ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Die Europäische Kommission bittet Sie darüber abzustimmen, machen Sie mit und gehen Sie auf die Seite der Europäischen Kommission. Gehen Sie auf das Feld "Unterstützen" und tragen Sie ihre persönlichen Daten ein. Damit sind Sie eingetragen und ihre Stimme ist gezählt.

Das Verfahren ist auf einer Sicheren Internetseite, die Daten werden ausschließlich zur Überprüfung der Stimmberechtigung genutzt und nach Auszählung wieder gelöscht, wie es die Vorschriften der EU vorsehen.

Machen Sie mit, seien Sie eine Bürgerin, ein Bürger Europas und unterstützen Sie die demokratische Abstimmung mit Ihrer Stimme. Nur Mut, nur so wird das europäische Parlament von uns Büerger/innen kontroliert und bestimmt!

Naturschutzdatenbank Berlin des BUND

Friesenheim ist auf Bundesseite des BUND mit seinem  Projekt: Bachpatenschaft Schutter, hier kommen Sie zur Datenbank des BUND.

Gentechnik, Patenterteilung auf Pflanzen- und Tierprodukte wird abgelehnt

Wir befinden uns in der 29. Woche des Jahres 2010. Der europäischen Kommission liegt ein Gesetzentwurf vor, der gentechnisch verändertes Pflanzenmaterial zum Patent erklären soll. Patente erhalten weitreichende Befugnisse und Rechte der patenteinreichenden Antragsteller, die Schutzrechte sind weitreichender, als sie es bei Gebrauchsmustern sind. Jede Nutzung des Pflanzenmaterials wäre dann genehmigungspflichtig. Die Hersteller hätten dann weitreichende Befugnisse ihr Patent zu schützen und für die Nutzung eine Abgabe zu fordern, unabhängig, ob dieses Pflanzenmaterial durch Kreuzung oder direkt vom Hersteller bezogen worden ist.

Eine Firma hat für Broccoli ein Patent angemeldet, wird dieses Patent erteilt, so werden andere Hersteller den gleichen Weg gehen, denn es gilt das Gleichheitsprinzip. Ist die "Pforte"  einmal geöffnet, so wird es kein Zurück mehr geben.

Der BUND ist gegen die Vergabe von Patenten auf Tier und Pflanzen. Züchtungen können auf andere Weise für einen überschaubaren Zeitraum von wenigen Jahren durch einen Gebrauchsmusterschutz vor Missbrauch geschützt werden.

Der Patenterteilung auf Pflanzen und Tiere muss Einhalt geboten werden, die Komission der EU sollte den Schutz der biologischen Vielfalt garantieren und die Nutzung daraus. Natur kann nicht patentierbar sein, dies auch zum Schutz der heimischen Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Feinstaub und dann noch ein Vulkan

Feinstaub durch Verbrennen von Gräsern, was sie hier sehen sind Mineralien im Grashalm, gelangen sie beim Verbrennen in unsere Lunge, dann sind ernste Erkrankungen nicht auszuschließen

Leider kennen wir das Problem nicht erst seit Tschernobyl, Saharastaub über Europa, aber auch Vulkanausbrüche sorgen für "Turbulenzen". Sicherheit im Flugverkehr geht vor, aber was ist mit dem Feinstaub hier auf Nasenhöhe?

Fehlentscheidungen in der Politik bescherten uns den Diesel als PKW Motor, dann das lange Zögern in Deutschland mit dem Rußfilter, heute sind vor allem die Städte lebensfeindliche Aufenthaltsorte geworden. Industrie aber jetzt gleichwertig im Verschmutzungsgrad die Dieselfahrzeuge. Und alles nur, weil sie angeblich umweltfreundlicher seien, in Wirklichkeit haben die meisten diese Fahrzeuge gekauft, weil`s billiger war.

Das Wasser in unseren Leitungen  ist eines der reinsten Lebensmittel. wo bleibt die reine Luft. Brunnenvergifter Weltweit werden geächtet und scharf bestraft, zu Recht. Wo bleibt eine Politik der Vermeidung der Gefahren durch  Luftschadstoffe?

Ein Vulkan kann man nicht bändigen, die Emissionen durch den Mensch sehr wohl!

Bachpatenschaft des BUND Friesenheim 25 Jahre danach, 2010

Flugbewegungen sind Klimakiller

Fliegen vermeiden! Verzichten Sie auf Flugreisen, Fliegen gehört zu den größten Klimafaktoren neben den Emissionen durch Industrie und Verkehr auf Straße und Weltmeeren. Fliegen führt zu Impfung der hohen Luftschichten mit Nanopartikeln, Wasserdampf und Co2. Wissenschaftler aus Israel haben eine Reduktion der Ertneerträge in der Landwirtschaft von bis zu 20% weltweit errechnet.

Fliegen ist eine enorme Belastung für den Menschen, die Höhenstrahlung ist um ein Vielfaches stärker als die Grundstrahlenbelastung ebenerdig. Ein Flug kann die Jahresbelastung an Strahlung in dieser kurzen Zeit bedeuten, diese Strahlenbelastung ist zusätzlich vom Körper zu bewältigen. Das Risiko einer Tumorerkrankung wächst, dies ist unbestritten. Vor allem Frauen sind gefährdet, ihr Erbmaterial wird in den Eizellen nicht neu gebildet, jede Strahlenbelastung schädigt das Erbmaterial, das potenziell werdende Leben wird zunehmend einem vermeidbaren Risiko ausgesetzt. Junge Frauen sollten das Fliegen nach Möglichkeit ganz meiden.

Kennen Sie die Naturparke Deutschlands?

Waren Sie schon einmal im benachbarten Ausland und haben die Sehenswürdigkeiten besucht? Auch das Saarland, die Pfalz, die Eifel, das Mosel- und das Rheintal, Elbe, Saale und Unstrut, die Küstenregionen sind attraktive Reiseziele. Bleiben Sie bodenständig und verzichten Sie auf Flugreisen. Übrigens ist das Kerosin steuerfrei, sowie das Ticket, eine Ungerechtigkeit gegenüber allen anderen Verkehrsmitteln.

Quelle: http://friesenheim.bund.net/nc/aktuell/