Bäche, Lebensadern der Natur

Bäche sind nicht nur Ableiter von Regenwasser und Quellwasser. Eine vielzahl von Kleinlebewesen finden sich an Ufer und auch im Gewässer. Von der Köcherfliegenlarve, den Amphibien bis hin zum Fischbestand. Gewässer zweiter Odrnung, dazu gehört auch die Schutter, bieten bei naturnaher Ufergestaltung vielen Arten einen reichhaltigen Lebensraum (Überlebensraum). Er ist zu schützen. Die Gewässerrahmenrichtlinie sieht vor, dass ein Randstreifen von 5 m nicht bewirtschaftet werden darf, auch Wege müssen diesen Abstand einhalten. Leider sieht es in vielen Regionen anders aus, auch in Friesenheim.

Warum ein Randstreifen?

Spritzmittel der Landwirtschaft sollen nicht direkt ins Gewässer gelangen. Leider kommen diese Substanzen auch über Sickerwasser und bei Regenfällen verstärkt ins Bachwasser und schädigt Kleinlebewesen und den Fischbestand.

Ökodiesel - ein großer Schwindel

Was sich im großen Maßstab zum Schwindel um die Sauberkeit von Dieselfahrzeugen in unserem Land dargestellt hat, zeigt die Unverfrorenheit der Lüge und des Betruges bis hinauf in  die obersten Etagen des Managements einiger Industrieunternehmen.

Dieselfahrzeuge werden seit Jahren mit subventionuiertem Treibstoff betrieben, eine Ausnahmegenehmigung ist für den BUND tolerabel, der Einsatz für Forst- und Landwirtschaft. Dass aber auch Privatfahrzeuge und Firmenwagen vergünstigten Diesel beziehen mit jeder Tankfüllung, das ist ungerecht und hilft dem Klimaschutz in keinster Weise. Mit Staatlicher Hilfe, durch Gesetzesvorlagen der konservativen Industriepolitik wird der Umwelschutz hintertrieben und zur Farce.

Der BUND Fordert sofortige Gesetzesänderungen, Diesel muss besteuert werden wie normaler Sprit, Firmen können die Ausgaben ja sowieso als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen und bekommen einen Teil der einbehaltenen Steuer rückerstattet. Es besteht kein Grund zur Klage, wenn alle Verkehrsteilnehmer gleich behandelt werden, deshalb

"Sofortiger Subventionsstopp bei Dieseltreibstoff!"

Veilfahrer können nach Vorlage eines Nachweises der beruchlich gefahrenen Kilometer diese auch steuerlich geltend machen, da braucht es keine Dieselsteuervergünstigung. Bliebe alles beim Alten, hätten wir eine Mehrfachsubventionierung!

Dieser Zustand muss beendet werden, möglicherwiese verstoßen geltende Gesetze in Deutschland bei dieser Art der Subventionierung gegen Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes.

Es wird Zeit nicht nur Sonntagsreden zu halten , sondern zur Gestaltung des Umweltschutzes und Klimaschutzes den Worten Taten folgen zu lassen. Übrigens, es ist eine hohe Kunst der Politik von eigentlichen Problemen mit andern unwichtigeren Theemen abzulenken, um nichts unternehmen zu müssen.

 

 

Biomasse, Schindluder der Lobyisten

Biomasse, was im ersten Moment gut klingt, die Lobbyisten haben dieses Wort für sich erobert, ist nicht unbedingt eine gute Masse.

Unter Biomasse wird schnell subsumiert, dass Abfälle aus der Landwirtschaft ökologisch verwertet werden können. Dies ist richtig, doch wird unsäglich Schindluder getrieben. Wir glauben Biomasse sei generell gut, doch als Kraftwerksrohstoff liegt der Haken im Detail.


Wenn für eine Biomasseanlage 300 ha Land benötigt wird, damit solch eine Anlage wirtschaftlich laufen kann und dann Mais und neuerdings Hirse angebaut wird, dann stimmen unsere Genehmigungsverfahren nicht. Wir erlauben wertvolle Flächen zu missbrauchen für eine fragwürdige Energieerzeugung die Land verbraucht und Artenvielfalt vernichtet. Die Gesetzeslage ist ungenau, ohne Einschränkung und lässt Missbrauch zu mit katastrophale Folgen.


Der Gewinn einer Biomasseanlage liegt aber nur bei 4,4 kwh pro Quadratmeter Ackerfläche


Bei Solarstrom ist der Anteil der gewonnenen Energie 32 kwh pro m².


Bei Solaranlagen auf Dach mit Südneigung ist der Ertrag aber 105 kwh pro m².


An diesem Beispiel sehen Sie, wie schnell durch fehlerhafte Information der Anschein erweckt werden soll, Biomasse ist gut und Biomassekraftwerke gehören zur Energiewende. Das Gegenteil ist aber der Fall. Biomassekraftwerke verbrauchen im Verhältnis zu viel Energie, diese Nutzung zerstört zudem unsere Artenvielfalt. Dies ist aber in den Berechnungen nicht enthalten.


Auf unseren Dächern entsteht kein Flächenverlust durch Solaranlagen Im Gegenteil, wir nutzen die ideale Sonnenausrichtung und haben nur Vorteile. Wenn Ihr Haus nicht in idealer Lage zur Sonne steht und die Dachfläche zu geringe Erträge erwirtschaften kann, dann raten wir Ihnen sich an einer Bürgersolaranlage zu beteiligen. Das ist für die Effizienz besser und für die Klimabilanz.


 

Facebook: BUND-Friesenheim

Machen Sie mit, Wasser ist lebenswichtig und darf nicht als Spekulationsobjekt privatisiert werden. Wer Wasservorkommen, Quellen, Wasserversorgung für Kommunen privatisieren will, vergreift sich am Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger. Wasserversorgung darf nicht als Handelsware in private Hände oder in die Hände von Hedgefonds oder ähnlicher Spekulationskonstruktionen der Banken gegeben werden.

Wasser muss in der öffentlichen Hand bleiben, nur die Kommunen dürfen über die Wasserrechte zur Versorgung der Bevölkerung verfügen dürfen, als Treuhänder ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Die Europäische Kommission bittet Sie darüber abzustimmen, machen Sie mit und gehen Sie auf die Seite der Europäischen Kommission. Gehen Sie auf das Feld "Unterstützen" und tragen Sie ihre persönlichen Daten ein. Damit sind Sie eingetragen und ihre Stimme ist gezählt.

Das Verfahren ist auf einer Sicheren Internetseite, die Daten werden ausschließlich zur Überprüfung der Stimmberechtigung genutzt und nach Auszählung wieder gelöscht, wie es die Vorschriften der EU vorsehen.

Machen Sie mit, seien Sie eine Bürgerin, ein Bürger Europas und unterstützen Sie die demokratische Abstimmung mit Ihrer Stimme. Nur Mut, nur so wird das europäische Parlament von uns Büerger/innen kontroliert und bestimmt!

Radwege manchmal mit überproportionalen Bauwerken

Auch Friesenheim wurde mit neuen Radwegen mit anderen Gemeinden verbunden, das Radfahren wird sicherer, die Unfallgefahren werden minimiert. Doch manchmal wird zu viel des Guten unternommen. Der Radweg Schuttern- Kürzell wurde mit unnötigen Kurven und Brückenbauwerken ausgestattet. Den Planer freut es, auch die ausführende Baufirma wird sich gefreut haben, schließlich bedeuten solche unnötigen Ausführungen und deren Realisierung schnell  10.000 € Mehrausgaben für Gemeinde und Kreis. Der BUND hat sich in dieser Angelegenheit an die übergeordneten Behörden gewandt.

Hier wurde zu viel Verbaut, das Geld wäre in Renaturierung und in die ökologische Aufbesserung sinnvoller investiert.

Energiesparen verpflichtet

EU - Energiekmissar Öttinger will Stromkonzerne zum Energiesparen verpflchten. Die Vorgabe soll unter anderem eine verbindliche Festschreibung sein, die Mitgliedsländer verpflichtet ihre Energieeinsparung bei öffentlichen Gebäuden von jährlich 1,5% zu erreichen. Öffentliche Gebäude gehören in einen Sanierungsplan, immerhin 190.000 Gebäude in Deutschland.

Bundeswirtschaftsminister Rösler von der FDP lehnt auch diese Vorgabe der EU  ab, es handelt sich um eine Mindestvorgabe und geht den Umweltverbänden nicht weit genug.

Wer seine  Hausaufgaben im Klimaschutz machen will, muss wesentlich mehr Einsparung erreichen, dies sollte den Kommunen und Kreisen, den Landesparlamenten und dem Bund klar sein, sonst bleiben Klimaziele makualtur und die volkswirtschaftlichen Schäden durch Unterlassung der Klimapräventions-Maßnahmen werden z.B in der  Landwirtschaft durch Wetterkapriolen und deren ausgelösten Sachschäden überproportional zunehmen. (Auszüge: Süddeutsche Zeitung, 24.6.2011 Wirtschaft)

Diese Grafik ist entnommen aus dem DUH Heft 1/2011

Energiesparlampen sind sinnvoll, inzwischen sind Lampen im Handel, die eine bessere Lichtfarbe haben, nicht unnatürlich gelb wirken und sofort leuchten, ohne die lästige Startphase. Sie Leuchten sofort nach dem Einschalten, wie bei der Halogenlampe oder Glühbirne.

Energiesparlampen produzieren weniger Quecksilber als eine Glühlampe, da im Strommix auch Quecksilber aus der Kohleverbrennung emittiert wird. Die bezogene Strommenge einer Glühlampe auf die Lebens- und Brenndauer gerechnet verglichen mit den selben Vorgaben für eine Energiesparlampe mit ein wenig Quecksilber ergeben einen höheren Quecksilberausstoß bei der einfachen Glühlampe!

LED Technik wird immer günstiger, bald wird diese Technik standart sein, sie hat den Vorteil, dass neue Lchtobjekte möglich werden und der Vielfalt  der Beleuchtungskörper (fast) keine Grenzen gesetzt sind.

Friesenheim ist auf Bundesseite des BUND mit seinem  Projekt: Bachpatenschaft Schutter, hier kommen Sie zur Datenbank des BUND.

Gentechnik, Patenterteilung auf Pflanzen- und Tierprodukte wird abgelehnt

Wir befinden uns in der 29. Woche des Jahres 2010. Der europäischen Kommission liegt ein Gesetzentwurf vor, der gentechnisch verändertes Pflanzenmaterial zum Patent erklären soll. Patente erhalten weitreichende Befugnisse und Rechte der patenteinreichenden Antragsteller, die Schutzrechte sind weitreichender, als sie es bei Gebrauchsmustern sind. Jede Nutzung des Pflanzenmaterials wäre dann genehmigungspflichtig. Die Hersteller hätten dann weitreichende Befugnisse ihr Patent zu schützen und für die Nutzung eine Abgabe zu fordern, unabhängig, ob dieses Pflanzenmaterial durch Kreuzung oder direkt vom Hersteller bezogen worden ist.

Eine Firma hat für Broccoli ein Patent angemeldet, wird dieses Patent erteilt, so werden andere Hersteller den gleichen Weg gehen, denn es gilt das Gleichheitsprinzip. Ist die "Pforte"  einmal geöffnet, so wird es kein Zurück mehr geben.

Der BUND ist gegen die Vergabe von Patenten auf Tier und Pflanzen. Züchtungen können auf andere Weise für einen überschaubaren Zeitraum von wenigen Jahren durch einen Gebrauchsmusterschutz vor Missbrauch geschützt werden.

Der Patenterteilung auf Pflanzen und Tiere muss Einhalt geboten werden, die Komission der EU sollte den Schutz der biologischen Vielfalt garantieren und die Nutzung daraus. Natur kann nicht patentierbar sein, dies auch zum Schutz der heimischen Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Feinstaub und dann noch ein Vulkan

Feinstaub durch Verbrennen von Gräsern, was sie hier sehen sind Mineralien im Grashalm, gelangen sie beim Verbrennen in unsere Lunge, dann sind ernste Erkrankungen nicht auszuschließen

Leider kennen wir das Problem nicht erst seit Tschernobyl, Saharastaub über Europa, aber auch Vulkanausbrüche sorgen für "Turbulenzen". Sicherheit im Flugverkehr geht vor, aber was ist mit dem Feinstaub hier auf Nasenhöhe?

Fehlentscheidungen in der Politik bescherten uns den Diesel als PKW Motor, dann das lange Zögern in Deutschland mit dem Rußfilter, heute sind vor allem die Städte lebensfeindliche Aufenthaltsorte geworden. Industrie aber jetzt gleichwertig im Verschmutzungsgrad die Dieselfahrzeuge. Und alles nur, weil sie angeblich umweltfreundlicher seien, in Wirklichkeit haben die meisten diese Fahrzeuge gekauft, weil`s billiger war.

Das Wasser in unseren Leitungen  ist eines der reinsten Lebensmittel. wo bleibt die reine Luft. Brunnenvergifter Weltweit werden geächtet und scharf bestraft, zu Recht. Wo bleibt eine Politik der Vermeidung der Gefahren durch  Luftschadstoffe?

Ein Vulkan kann man nicht bändigen, die Emissionen durch den Mensch sehr wohl!

Bachpatenschaft des BUND Friesenheim 25 Jahre danach, 2010

Fliegen vermeiden! Verzichten Sie auf Flugreisen, Fliegen gehört zu den größten Klimafaktoren neben den Emissionen durch Industrie und Verkehr auf Straße und Weltmeeren. Fliegen führt zu Impfung der hohen Luftschichten mit Nanopartikeln, Wasserdampf und Co2. Wissenschaftler aus Israel haben eine Reduktion der Ertneerträge in der Landwirtschaft von bis zu 20% weltweit errechnet.

Fliegen ist eine enorme Belastung für den Menschen, die Höhenstrahlung ist um ein Vielfaches stärker als die Grundstrahlenbelastung ebenerdig. Ein Flug kann die Jahresbelastung an Strahlung in dieser kurzen Zeit bedeuten, diese Strahlenbelastung ist zusätzlich vom Körper zu bewältigen. Das Risiko einer Tumorerkrankung wächst, dies ist unbestritten. Vor allem Frauen sind gefährdet, ihr Erbmaterial wird in den Eizellen nicht neu gebildet, jede Strahlenbelastung schädigt das Erbmaterial, das potenziell werdende Leben wird zunehmend einem vermeidbaren Risiko ausgesetzt. Junge Frauen sollten das Fliegen nach Möglichkeit ganz meiden.

Kennen Sie die Naturparke Deutschlands?

Waren Sie schon einmal im benachbarten Ausland und haben die Sehenswürdigkeiten besucht? Auch das Saarland, die Pfalz, die Eifel, das Mosel- und das Rheintal, Elbe, Saale und Unstrut, die Küstenregionen sind attraktive Reiseziele. Bleiben Sie bodenständig und verzichten Sie auf Flugreisen. Übrigens ist das Kerosin steuerfrei, sowie das Ticket, eine Ungerechtigkeit gegenüber allen anderen Verkehrsmitteln.



Verbrauchertäuschung

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat eine Liste einiger Mogelpackungen von Konsumgütern aufgelistet, auch finden Sie auf den Seiten weitere wichtige Informationen zu chemischen Stoffen oder Lebensmittelzusätzen und deren Bedeutung.

Optimiert für Smartphones, Bild abfotografieren (Bilderkennungssoftware installiert, z.B. QR- Droid) und direkt zur Seite der Verbraucherschützer zur Info im Laden, oder über diesen Link mit dem gesamten Angebot :  http://www.vz-nrw.de/etikettenschwindel


Haushaltsgeräte

Wissen Sie, ob sie zu viel Strom verbrauchen? Vergleichen Sie, hier eine Liste zum herunterladen

Stromkosten.rtf.pdf

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