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11. Juli 2016

Wer kennt diese Spinne? Experten gefragt!

Spinnentiere sind nützliche Geschöpfe, filigran ihr Körper , sind sie sehr verletzlich. Bitte nicht in der geschlossenen Hand halten, ihre Beine sind zerbrechlich und dem Tier tun sie nichts Gutes.

Sollte sich ein solches Spinnentier einmal ins Haus verirrt haben, ist es ratsam über das Tier ein Glas zu stülpen und mit einem Papier vorsichtig unter das Glas geschoben, das kleine Geschöpf wieder hinaus zu befördern.

Schaffen Sie Lebensräume auch für Spinnentiere, jeder Garten, jeder Blumentopf kann eine Heimat für diese nützlichen Insektenvertilger werden.

unsere Kontaktadresse:

BUND-friesenheim@online.de

Wässerwiesen Allmend: Rekultivierung fördert Artenschutz

Eine Exkursion des BUND zu den Wässerwiesen im Allmend bestätigt; Naturschutz im Kleinen ist möglich. Das Natura 2000 Gebiet auf Frieseenheimer Gemarkung wurde auf Anregung des Landschaftsarchitekten Jüren Bresch ins Schutzprogramm aufgenommen. Nun wird die Wässerung der Wiesen in regelmäßigen Abständen ausgeführt. So wurde, (wie auch schon Jahrzehnte vor der Reaktivierung) eine weniger fruchtbare Fläche für die Gewinnung von Heu durch das Wässern von Mäusen frei gehalten und die Fläche durch den Schlamm der Schutter aufgedüngt.

Angenehmer Nebeneffekt der mehrmalig möglichen Wiesenmaht war auch, dass sich seltene Wiesenbrüter eingefunden haben, wie Brachvogel und Kiebitz. Beides Spezialisten, die freie Wiesenflächen bevorzugen um hier ihre Brut erfolgreich aufzuziehen können. Notwendig wurde aber, auf der bestehenden Fläche Hecken zurück zu nehmen. Ein Baumbestand soll noch entfernt werden um so eine offene Landschaft wieder entstehen zu lassen, Voraussetzung für eine Wiederansiedlung der seltenen Vogelarten.

Industriegebiet Schuttern Ausgleichsmaßnahmen

Für den BUND war die Erweiterungsplanung der Firma Albea vom Naturschutzbeauftragten in ausreichender Weise untersucht worden. Dieser hatte Zaun- und Garteneidechse festgestellt. In einer Vergrämungaktion durch Folienabdeckung wurden diese Tiere gezwungen auf ein eigens neu angelegtes Steinhaufenbiotop und eine Schotterung umzusiedeln. Dies ist wohl erfolgreich gelungen. Der BUND hat diese Planung nur zur Kenntnis genommen und lobt die hervorragende Verwirklichung des Naturschutzes mit dem Wunsch, dass diese Fläche, angrenzend an das Firmengelände, auch weiterhin über viele Jahre Refugium für seltene Arten bleiben wird.

Antibiotika-resistente Keime werden in Massentierställen und industrieller Tierhaltung gefördert und sind eine ernste Bedrohung für uns Menschen

Skandalös, das AKW Fessenheim an der Deutsch-Französichen Grenze am Rhein bleibt weiterhin am Netz und gefährdet die Menschen von Basel bis Karlsruhe. Sollte es zu einer Havarie kommen, Menschen sind nicht unfehlbar, die Technik schon zwei mal nicht, wäre unsere Region für lange Zeit unbewohnbar. Eine Wirtschaftsregion in einer beliebten Landschaft verlöre seine Daseinsberechtigung mit einem Schlag.

Wir wollen das nicht! Werdet aktiv, wehrt Euch gegen Fessenheim!

(Artikel der BZ Freiburg über den Link in der Überschrift lesbar)

In Baden-Württemberg wird die Belastung von Gewässern mit Microplastic untersucht. Diese Stoffe gelangen zum Teil über die Abwässer der Haushalte von Handwerksbetrieben oder gewerblichen Betrieben in die Abwässer. Als Zusätze in Produkten sollen sie die Verarbeitungseigenschaften verbessern. Dies ist aber aus der Sicht der Umweltverbände der falsche Weg. Alternativen wären organische leicht abbaubare Zusätze, die den gleichen Effekt verwirklichen können.

Industrie, Handel und Verbraucher sind aufgefordert sich gegen die Produkte mit Microplastic zur Wehr zu setzen und zu anderen Produkten zu greifen. Unsinnig sind diese Zusätze z.B. bei Zahnpflegepasten. Zahnpasten besitzen in der Regel neben den waschaktiven Bestandteilen gemahlener Kalk oder Kreide. Kalzium poliert die Oberfläche und erleichtert das Ablösen der Plaque Beläge. Microplastic in diesen Produkten ist nicht notwendig, belastet aber die Gewässer und wird für Plankton und Fische zum Problem. In Gewässern bleiben diese Stoffe für meherere Jahrzehnte erhalten, da sie nur schwer abbaubar sind, zudem werden sie von Organismen aufgenommen und gelangen in den Nahrungskreislauf des Menschen.


Finger Weg von Microplastic in Produkten!

Naturschönheiten sind anspruchsvoll, Besipiel Ameisenbläuling

Wiesenbläuling bei der Eiablage

Der große Ameisenbläuling kann nur überleben, wenn die Ramenbedingungen stimmen. Er Benötigt zum überleben:

  • den großen Wiesenknopf (hier im Bild)
  • ein Ameisenvolk, das die Raupe im Bau pflegt und über den Winter bringt
  • ausreichend Futterpflanzen, neben Wiesenknopf Mädesüß und Blutweiderich
Landkärtchen (Frühjahrsfalter)

Landkärtchen (Frühlingsfalter)

Schmetterlinge sind die Juwelen der Lüfte in unserer Landschaft. Lautlos überfliegen sie die Wiesen und Waldränder und suchen sich die sonnigen Plätze. Dort, wo ihre Futterpflanzen zu finden sind und wo sie erfolgreich eine Eiablage vornehmen können, dort werden wir sie auch finden. Schmetterlinge sind sensible Wesen die uns die Qualität des Biotopes anzeigen. Wo keine Lebenschance besteht, da sind auch keine Schmetterlinge zu finden.

Vielfältige Landschaft, Gewässerranstreifen, artenreiche Wiesen und Biotopvernetzung mit Blütenpflanzen und Ruhezonen sind Voraussetzung für diese Gaukler der Lüfte ganz in unserer Nähe.

Über diesen Link in der Überschrift werden Sie zu einer interessanten Seite geführt, hier ist auch etwas für Experten zu finden oder jene, die mehr über Schmetterlinge erfahren wollen.

Weidetierhaltung ist Grundvorraussetzung für Bio

Milchproduktion kann nur artgerecht sein, wenn die Rinder ihrem Bewegungsdrang auch nachgehen können, deshalb ist Weidetierhaltung zu fordern und zu fördern. Milchkühe im Stall ohne Freigang leben nicht artgerecht, zum Teil sogar tierquälerisch; Dies gilt auch für Schweinetierhaltung oder andere Massentierhaltungen (übrigens; Eine glückliche Kuh trägt Hörner!)

Wildkatze, Jäger zum Nutzen der Artenvielfalt

Die Wildkatze ist ein wichtiges Glied zur Regulierung der Kleinsäuger-Populationen, sie benötigt aber Deckung, das bedeutet Ruhezonen in der Landschaft. Ziel muss es sein, wieder mehr Ruheräume und Biotopstrukturen zu schaffen, die über eine Vernetzung diesen Jägern wieder eine Chance geben kann.

Gefordert ist eine Konzeption zur Schaffung neuer verloren gegangener Biotopverbünde, hier sind politische Gremien, Kommunen, Landwirte und Besitzer von Flächen in der offenen Landschaft gefordert, das kann der ehrenamtliche Naturschutz nicht alleine erreichen. Ein gesellschaftlicher Konsens ist Grundvoraussetzung für den Erhalt und die Erhöhung der biologischen Vielfalt. Die Zukunft unser aller hängt davon ab.

Atommüll, Desaster der Gegenwart

Dieser  international für Aufsehen erregte  Film  "Alptraum Atommüll" wurde bereits in ARTE ausgestrahlt, auf Wunsch kann er hier in Friesenheim noch einmal gezeigt werden, bitte Kontakt aufnehmen unter:

BUND-Friesenheim@online.de

lesen Sie dazu den Text hier links!



Für Schulen und Jugendgruppen, aber auch für einzelne Naturbegeisterte besteht die Möglichkeit über eine Woche an einem "Bergwaldprojekt" teilzunehmen. Auf der Seite des Anbieters Bergwaldprojekt finden Sie über das Jahr verteilt von Kiefernpflanzung an der Ostsee bis zu Projekten im Osten Deutschlands oder ganz in der Nähe in Triberg interessante Angebote

Der gebildete Mensch macht sich die Natur zu seinem Freund /Friedrich Schiller

Die Akademie bietet einige interessante Exkursionen und Lehrgänge für Naturliebhaber/innen an.

Verarbeitung heimischer Hölzer

Produkte, angefertigt aus heimischen Hölzern bieten eine sinnvolle Alternative als Geschenk gegenüber den Massenprodukten der industriellen Fertigung.

Schauen Sie sich um, das Gute ist auch hier in Friesenheim zu finden, gehen Sie auf die Suche nach den sinnvollen heimischen Produkten.

Bilder vergrößern durch anklicken!

Wir empfehlen:

Bücher und andere Medien über Natur-und Umweltschutz finden Sie in großer Auswahl hier im Hause der Stadtbibliothek Lahr

Suche

Der BUND Bundesverband ist erfolgreich gegen unsinnige Kohle Großkraftwerke vorgegangen. Viele Kohlemeiler wurden nicht genehmigt oder gar nicht erst gebaut. Nicht gebaut werden ist natürlich volkswirtsschaftlich der Königsweg, so bleibt das Geld für sinnvolle Investitionen  in intelligente BHKW Technik verfügbar, bei der die Wärme sinnvoll genutzt wird und nicht über Kühltürme und Flüsse vernichtet wird.

Zukünftige Stromversorgung in Europa muss heißen: Genehmigungen nur noch für Kraft Wärmegekoppelte Mini und Kleinkraftwerke die zentral gesteuert werden können. Nur so ist eine effiziente Stromversorgung ohne Verluste möglich. Das Monopol der Kraftwerksbetreiber zu Gunsten der Kommunalen Versorger kann Wirklichkeit werden zum volkswirtschaftlichen Nutzen von Deutschland und Europa.

Verschwendern die rote Karte zeigen, dazu sind Sie mit uns in der Lage. Machen Sie mit und kämpfen Sie mit uns gegen Verschwendung, Energievernichtung und gegen Kostentreiber Verlustleistung von Kraftwerken.

Ein Kraftwerk ist kein gutes Kraftwerk, wenn es abgeschrieben ist sondern wenn es von der ersten Stunde der Inbetribnahme Strom und Wärme produziert, die nicht verloren gehen, sondern möglichst zu 100% genutzt werden können

Ständige Behandlung  mit Insektiziden und Pestiziden intensiv genutzter Agrarflächen zerstören Artenvielfalt auf und unter der Erde. Die Umsetzung von Biomasse durch Microorganismen nimmt kontinuierlich ab. Eine ganze Kette von Arten sterben aus, weil die Nahrungsgrundlagen entzogen werden.

Nur Bioanbau mit einer natürlichen Schädlingsbekämpfung kann den rapiden die Menschheit bedrohenden Artenverlust aufhalten

Der Mensch muss mehr Naturräume als Reservate ausweisen, das hat schon auf unterster Ebene, der Kommune zu geschehen. Landwirte können Einfluss nehmen auf ihre Vertreter in Parlament und anderen Entscheidungsgremien. Dazu ist es aber unerlässlich sich auch mehr um Naturschutz zu kümmern und das Bildungsangebot der Naturschutzverbände anzunehmen oder Mitglied eines solchen Verbandes zu werden.

Wohin führt uns die Zukunft, eine Antwort können Sie  in Ihrem Kino sehen und hören, der Film ist in vielen Kinos angelaufen. Der Titel der "Dokumentation" "Die vierte Revolution" (Trailer anzusehen nach Anklicken der Überschrift!)

Das Klimakochbuch – Klimafreundlich einkaufen, kochen und ge­nießen” (Kosmos) ist ab jetzt im Buchhandel erhältlich. Über 40 le­ckere Rezepte und spannende Hintergrundinformationen im Buch zeigen, wie klimafreundliche Küche gelingen könne. Weniger Fleisch und mehr Bioprodukte, saisonale und regionale Vielfalt an Stelle globalisierter Einfalt seien das Motto. Und die Zutaten müssten nicht zwangsläufig Tofu und Grünkern heißen. Es könne auch mal Wild sein: So sei der Genuss von frei lebendem Wild eine klimafreundlichere Alternative für den Sonntagsbraten zur energieintensiven industriellen Mast von Hochleistungskühen.

ausgestrahlt: Dienstag, 13. Oktober 2009 um 21.00 Uhr und
15.10.2009 um 09:55

Ein Film, der international großes Aufsehen verursachte
Albtraum Atommüll

Ein sehenswerter Film, der uns mehr verraten hat  zu den bleibenden Schäden für Umwelt, Mensch und Biosphäre Erde! Im Atomlager Asse sind 125.000 Atomfässer in großer Tiefe gelagert, doch kommende Generationen müssen um ihr Leben bangen, dann nämlich, wenn die Fässer undicht geworden sind und geologische Verwerfungen den "verstrahlten Dreck" an die Oberfläche bringt in Form von verseuchtem Wasser in den  Brunnen der Region, in Form von rdioaktiven Gasen, die bei der Spaltung der nuklearen  "Reststoffe" frei werden, die Mobilisierung der mineralischen Metalloxide in obere Bodenschichten, die Mensch und Tier zugänglich sind.

Atomtechnik ist menschenverachtend, unverantwortlich und krankheitsauslösend


(Frankreich, 2009, 98mn)
ARTE F
Regie: Eric Guéret